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Epitaph Andreas Eschenbrender (+1717)

Das barocke Epitaph des 1717 verstorbenen Domherrn Andreas Eschenbrender besteht aus einer schwarzen Marmortafel mit vorkragendem flachem Dreiecksgiebel, die auf einer geschweiften Konsole ruht. Alle dekorativen Elemente, wie die seitlichen Blumengirlanden oder das kunstvoll um eine Kartusche drapierte Tuch der Konsole, sind in weißem Marmor aufgelegt; so auch die von einem Kardinalshut beschirmte Wappenkartusche, unter der eine Inschriftentafel Name, Todesdatum und die weiteren Ämter des Domherrn aufführt. Das geflügelte Stundenglas, das den Giebel des Epitaphs bekrönt, sowie auch die beiden flankierenden Totenschädel weisen an prominenter Stelle auf die Vergänglichkeit alles Irdischen hin.

Dr. Klaus Hardering, Kunsthistoriker