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- Bestattungen im Eingangsraum
- Emundus-Epitaph
- Emundus-Grab
- Epitaph Adam Daemen, 1711-1717
- Epitaph Adolph von Schauenburg, 1561
- Epitaph Andreas Eschenbrender (+1717)
- Epitaph Anton Keyfeld (+1539)
- Epitaph Anton von Schauenburg, 1561
- Epitaph Arnoldus Haldrenius (+1534)
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- Epitaph Ernst von Bayern (+1612)
- Epitaph Ferdinand von Francken-Siersdorf
- Epitaph Hans Scherrer Britzhemius
- Epitaph Heinrich Mering, um 1700
- Epitaph Johann von Veyder (+1723)
- Epitaph Maximilian von Otten (+1725)
- Gedenktafel der Wittelsbacher Erzbischöfe
- Generalmajor v. Hochkirchen, 1701
- Grabkammer des Erzbischofs Simar
- Grabkammer des Erzbischofs von Spiegel
- Grabkammer des Kardinal Fischer
- Grabkammer des Kardinals Frings
- Grabkammer des Kardinals Höffner
- Grabkammer des Kardinals Krementz
- Grabkammer des Kardinals Melchers
- Grabkammer des Kardinals Schulte
- Grabkammer des Kardinals von Geißel
- Grabkammer des Kardinals von Hartmann
- Grabmal Walram von Jülich, vor 1362
- Grabmal Wilhelm von Gennep
- Grabmal des Engelbert von der Mark
- Grabmal des Friedrich von Saarwerden
- Grabmal des Grafen Gottfried von Arnsberg (+1371)
- Grabmal Dietrich von Moers, 1414-1463
- Grabmal Konrad von Hochstaden,
- Grabmal Philipp von Heinsberg, um 1300
- Grabmal Rainald von Dassel, um 1290
- Hochgrab des Erzbischofs Gero
- Rekonstruktion Knaben-/ Frauengrab
- Sarkophag der hl. Irmgardis, um 1280
- Wandgrab und Schrein d. seligen Richeza
Rekonstruktion Knaben-/ Frauengrab
Oberes Bild:
Der kleine Prinz wurde nicht in einen Sarg, sondern in sein mit kunstvoller Drechselarbeit verziertes Kinderbett gelegt, dem ebenso wie dem am Fußende stehenden Stuhl die Beine gekürzt waren, damit sie in die niedrige Grabkammer hinein paßten. An der Stuhllehne hing sein Helm; neben dem Bett stand auf der einen Seite der Schild, auf der anderen lagen Ango, Lanze und Franziska. Unter und neben dem Stuhl standen – wie im Frauengrab – verschiedene Behältnisse als Grabbeigaben: Holzeimer und Feldflasche, Holzschälchen, Glasflaschen mit Salben und Parfüms, ein gläserner Sturzbecher und ein für die ungelenke Kinderhand besser geeigneter einfacher Becher aus Birkenholz.
Unteres Bild:
Der Toten ist zur Grablegung ihre Tracht und ihr sehr kostbarer Schmuck angelegt worden. Die Identität der Dame ist zwar unbekannt; möglicherweise handelt es sich um die langobardische Prinzessin Wisigarde, über deren Schicksal uns der fränkische Geschichtsschreiber Gregor von Tours unterrichtet hat. Daneben wurden einige Gegenstände des persönlichen Besitzes (z.B. Bulla und Schere) mit in den hölzernen Sarg gelegt, der bei Auffindung bis auf einige Splitter vergangen war. Von der Wolldecke, mit der der Sarg zugedeckt wurde, ist gleichfalls nur ein kleines Stück auf dem korrodierten Bronzebecken am Fußende (rechts) erhalten. An diesem Ende der aus Trachytplatten errichteten Grabkammer wurden auch weitere Behältnisse als Grabbeigaben abgestellt: ein Eimer, ein Kasten sowie eine Feldflasche aus Holz, Glasflaschen mit Salben und Parfüms, ein Sturzbecher und Glasschalen.
Dr. Georg Hauser, Archäologe


