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- Adlerpult, 1854
- Agilolphusaltar, um 1520
- Altar der Stadtpatrone
- Anbetung der Heiligen Drei Könige
- Anbetung der Heiligen Drei Könige
- Anna Selbdritt mit Stifter Victor v. Carben
- Apostel Andreas, Chorpfeilerfigur
- Apostel Batholomäus, Chorpfeilerfigur
- Apostel Jakobus d. Jüngere, Chorpfeilerfigur
- Apostel Jakobus der Ältere, Chorpfeilerfigur
- Apostel Johannes, Chorpfeilerfigur
- Apostel Judas Thadäus, Chorpfeilerfigur
- Apostel Matthias, Chorpfeilerfigur
- Apostel Paulus, Chorpfeilerfigur
- Apostel Petrus, Chorpfeilerfigur
- Apostel Philippus, Chorpfeilerfigur
- Apostel Simon, Chorpfeilerfigur
- Apostel Thomas, Chorpfeilerfigur
- Augusta-Tafel, 1895
- Barockaltar, 1767-70
- Barocke Standleuchter, um 1780
- Büste Erzbischof von Droste zu Vischering
- C. Murdfield, Erzbischof Hubertus Theofilus Simar
- Cherubim
- Chorgestühl Südost
- Chorgestühl von Südwesten
- Chorpfeilerfiguren, Christus
- Chorpfeilerfiguren, Maria
- Chr. Heyden, Antonius Kardinal Fischer
- Detail aus der Chorschrankenaußenseite
- Die schmiedeeisernen Gitter des Chores
- Dreikönigenaltar, um 1668-83
- Dreikönigenschranke
- Dreikönigenschrein
- Elmar Hillebrand, Lesepult, 1971
- Elmar Hillebrand, Papstgedenktafel, 1985
- Elmar Hillebrand, Sakramentshaus, 1964
- Elmar Hillebrand, Standleuchter
- Elmar Hillebrand, Vierungsaltar, 1960
- Emundus-Epitaph
- Engel und Schutzengel
- Epitaph d. Dombaumeisters Konrad Kuyn
- Epitaph der Familie Geyr, 1760
- Epitaph Ferdinand von Francken-Siersdorf
- Erzengel Gabriel und Michael
- Erzengel Raphael und Engel
- F. Baudri, Johannes Kardinal von Geißel
- F. P. M. Guillery, Paulus Kardinal Melchers
- Felix- und Naborschranke
- Friedrich Overbeck, Himmelfahrt Mariens
- Georg Grasegger, Hl. Michael, 1920
- Georgsaltar, um 1520
- Gero-Kreuz
- Guido Gregonti, Joseph Kardinal Höffner
- Heribert Neuss, hl. Maria, 1665
- Heribert Neuss, hl. Petrus, 1665
- Heribert Neuss, Liegefigur d. hl. Engelbert, 1665
- Hl. Antonius von Padua
- Hl. Barbara
- Hl. Joachim
- Hl. Josef
- Hl. Katharina
- Hl. Petrus und Hl. Irmgardis
- Hl. Ursula, Anfang 16. Jahrhundert
- Hochaltar, vor 1322
- Jahresstäbe
- Judenprivileg, 1266
- Kanzel, 1544
- Kerzenbalken d. Kölner Kannengießerzunft
- Kerzenbalken d. Kölner Kannengießerzunft
- Kerzenbalken d. Kölner Kannengießerzunft
- Kerzenbalken d. Kölner Schneiderzunft
- Klaren-Altar
- Klöppel der Kaiserglocke, 1876
- Kreuzigung Christi, um 1330/40
- Kreuzigung Christi, um 1330/40
- Kreuzigung, Ende 15. Jahrhundert
- Kreuzigungsaltar, 1548
- Kreuzigungsaltar, geöffnet
- Kreuzigungsaltar, um 1500, geschlossen
- Kreuzigungsgruppe, 16. Jahrhundert
- Kreuzlegende der hl. Irmgardis
- Kreuzweg, 10. Station, Entkleidung Christi
- Kreuzweg, 13. Station, Beweinung
- Kreuzweg, 14. Station, Grablegung
- Kreuzweg, 3. Station, 1. Fall Christi
- Langhausorgel, 1998
- Langhausuhr, 1876
- Magirus-Patentleiter, 1929
- Mailänder Madonna
- Marienorgel, um 1700
- Marienschranke
- Mosler-Pallenberg, Phillip Kardinal Krementz, 1889
- Muttergottes mit Kind
- Neugotische Ausstattung der Achskapelle, 1892
- Nordquerhausorgel mit Empore
- P. Hecker, Felix Kardinal von Hartmann
- P. Hecker, Karl Joseph Kardinal Schulte
- Peter Hecker, Joseph Kardinal Frings
- Petrusschranke
- Prinzipates und Potestates
- Riß F, Ende des 13. Jahrhunderts
- Ritter von Einenberg
- Sakramentshaus von Konrad Kuyn
- Schmuckmadonna ohne Stoffkleid
- Schmuckmadonna vor 1991
- Schrank mit Prozessionsfahne
- Seraphim
- Silvester- und Konstantinschranke
- Throne
- Tilman van der Burch, Hl. Christophorus
- Toni May, Joachim Kardinal Meisner
- Verkündigung an Maria, 1712
- Verkündigungsgruppe mit Stifter
- Vesperbild, Westfalen um 1490
- Virtutes und Dominationes
- Wandgemälde über dem Altar
- Wilhelm Mengelberg, Schranktür, um 1890
- Willy Weyres, Bischofsthron, 1952
Dreikönigenschrein, Salomonseite
Der Schrein der Heiligen Drei Könige ist das größte, künstlerisch bedeutendste und inhaltlich anspruchsvollste Reliquiar des Mittelalters. Für die 1164 aus Mailand nach Köln gebrachten Gebeine der Könige wurde ab ca. 1190 bis um 1220 der Schrein von der Werkstatt des Goldschmiedes Nikolaus von Verdun und nachfolgenden Kölner und maasländischen Werkstätten gefertigt. Der künstlerische Schmuck besteht aus in Gold und Silber getriebenen, feuervergoldeten Figuren, Filigranplatten mit Steinbesatz (Edelsteine, Halbedelsteine, antike geschnittene Gemmen und Kameen) und Emailschmelz an Säulen, Bögen und Profilen. Das Bildprogramm umfaßt die Heilsgeschichte vom Anbeginn der Zeit bis zum Weltgericht. Nach der Flucht vor den französischen Revolutionstruppen 1794 war der Schrein um eine Achse verkürzt worden. Bei der letzten Restaurierung von 1961 bis 1973 wurde er weitgehend in der ursprünglichen Form wiederhergestellt. In mittelalterlicher Zeit war geplant, den Schrein in der Vierung des Domes aufzustellen. Heute erhebt er sich hinter dem mittelalterlichen Hochaltar und bildet so das Zentrum des gotischen Domes, der als steinernes Reliquiar für ihn errichtet worden war.
Dr. Rolf Lauer, Kunsthistoriker











