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Kerzenbalken d. Kölner Kannengießerzunft

Foto: © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

Der seit August 1994 wieder am nordwestlichen Ende der Marienkapelle angebrachte mittelalterliche Kannengießerbalken wurde erst 1949 innerhalb einer barocken Ummantelung entdeckt, auf der noch heute das spätgotische Kerzengitter befestigt ist. Auf seiner der Marienkapelle zugewandten Seite zeigt der Balken 13 Szenen aus dem Marienleben: Ausgehend von der Verkündigung an Maria erzählt der Zyklus vor allem die Ereignisse aus der frühen Kindheit Christi und schließt mit Tod und Krönung Mariens. Die in Teilen reduzierten Malereien werden der Kölner Malerschule aus der Zeit um 1400 zugerechnet.

Birgit Lambert, M.A., Kunsthistorikerin