Mosaik in der Vierung
Im Mai 1891 war das große Mosaik der Vierung vollendet, das heute unter einem hölzernen Podest verborgen liegt. Dargestellt ist der Kosmos, dessen Mittelpunkt die Sonne bildet, umgeben von Personifikationen der Tageszeiten, Darstellungen der Mondphasen und einem Kranz von Tierkreiszeichen in kleinen Rundmedaillons. In den Ecken des zentralen Quadratfeldes sind Personifikationen der vier Himmelsrichtungen mit ihren zugehörigen Winden zu sehen. Hinzu gesellen sich in vier ausdrucksstarken Köpfen die menschlichen Temperamente. Als gekrönte Jünglingsgestalten erscheinen schließlich in kleinen quadratischen Bildfeldern die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft).
Dr. Klaus Hardering, Kunsthistoriker
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