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Abdrücke des Fußbodenbelages

Foto: © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

Es sind Abdrücke im Verlegemörtel zu sehen: Hier lagen viele kleine, zu Drei- und Vierecken geschnittene Marmorplättchen, die geometrische Muster bildeten. Das Muster war besonders kleinteilig und reich in der Mittelachse des Domes; dort verband es wie ein Läuferteppich den Ost- mit dem Westchor. Sein Westende war eine große Raute, in der Mitte lag ein großes Rosettenmuster. Auf beiden Seiten dieses Läufers schlossen große, rechteckig gerahmte Felder an, deren Muster vor allem orthogonale, oft verdoppelte Linien parallel oder diagonal zur Längs- und Querachse des Alten Domes zeigten. Der Bodenbelag war so kostbar, daß er beim Abbruch des Alten Domes fast vollständig abgeräumt worden ist, um wiederverwendet zu werden.

Dr. Ulrich Back, Archäologe