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Atriumsmauer des Alten Domes

Foto: © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

Rest der Atriums-Nordmauer. Sie schließt den Gebäudeflügel mit dem Dormitorium der Domstiftsherren gegen den Innenhof des Domklosters. Dort hindurch führte nach der Vita des Erzbischofs Anno seine abenteuerliche Flucht vor den aufständischen Kölnern im Jahre 1074. Davor liegen Reste vieler Bestattungen, z.T. in Sarkophagen. Hier im Bereich des Atriums lag die Pfarrkirche der Dombediensteten St. Maria im Pesch (von 'pasculum', lat. für Wiese oder Friedhof). Heute werden nur noch die Erzbischöfe (seit 1834) im und die Domherren östlich vor dem Dom beigesetzt. Vor 1804, als unter Napoleon Bestattungen in der Stadt verboten wurden, hat man viele Kanoniker und Pfarrangehörige um und in den Kirchen beerdigt, obwohl das auch damals schon verboten war.

Dr. Ulrich Back, Archäologe