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- Abdrücke des Fußbodenbelages
- Atriumsmauer des Alten Domes
- Baugrube zum gotischen Dom
- Baptisterium
- Bestattungen im Eingangsraum
- Blick in die Nordachse des Alten Domes
- Boden im Eingangsraum des Alten Domes
- Bogenfundament der prov. Abschlußwand
- Bogenfundament aus Ziegeln
- Halbrunder Umgang um die Apsis
- Einstieg zu einer Gruft aus der Barockzeit
- Emundus-Grab
- Fundament d. Westapsis d.Alten Domes
- Fundament des Alten Domes
- Fundament eines Pfeilers
- Fundament zum gotischen Südturm
- Fundamente der Chorpfeiler
- Fundamente zu den Pfeilern
- Fundamentmauern des Eingangsraumes
- Fußbodenheizung eines röm. Gebäudes
- Gepflasterte Baustraße aus gotischer Zeit
- Glockengußgrube
- Gotisches Pfeilerfundament (1)
- Gotisches Pfeilerfundament (2)
- Gotisches Pfeilerfundament (3)
- Gotisches Pfeilerfundament (4)
- Gotisches Pfeilerfundament (5)
- Mauern der Krypta des Alten Domes
- Mittelalterliche Bestattungen
- Moderne Betondecke
- Rekonstruktion Knaben-/ Frauengrab
- Reste des Alten Domes
- Schwelle des Alten Domes
- Spätantike Bebauung
- Spätrömischer Brunnen
- Taufbecken des Kölner Baptisteriums
- Trennmauer vom alten zum neuen Dom
- Turmfundament des Alten Domes
- Verfüllschichten einer Glockengußgrube
- Wand eines römischen Wohnhauses
- Wange einer Baustellentür mit Angeln
- Wassereinlaß einer römischen Straße
- Westlicher Abschluß des Alten Domes
- Westliches Fundament des Alten Domes
Bestattungen im Eingangsraum
Zwei Sarkophage aus wertvollem roten Buntsandstein sind am Ort ihrer Auffindung verblieben. Die Grabplätze waren durch in Stein gemeißelte umlaufende Inschriften im originalen Fußboden des Eingangsraumes kenntlich. Hier ist auch das Jahr der Bestattung für den vorne stehenden Sarkophag genannt: 1277. Noch während der Bauzeit des Chores zum gotischen Neubau wurde der Alte Dom also für hochrangige Bestattungen genutzt. Einer der hier Beigesetzten trug das Ornat eines Bischofs. Seit der Spätantike und besonders seit der frühen Karolingerzeit wurde es verschiedentlich untersagt, im geweihten Kirchenraum zu beerdigen; daraus entwickelte sich die Bestattung vor den Schwellen (im Eingangsraum), zunächst als Ausdruck der Demut verstanden, später als Privileg, das gegen hohe Vermächtnisse vergeben wurde.
Dr. Sebastian Ristow, Archäologe


