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Blick in die Nordachse des Alten Domes

Foto: © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

In diesem Teil der Grabung sind Befunde aus unterschiedlichen Epochen eng ineinander verschachtelt. In der Mitte ist ein römischer Abwassersammler zu erkennen, daneben straßenbegleitende Arkaden aus der gleichen Zeit, die in der Spätantike als Fundamente für einen kleinen Raum genutzt wurden. Der vertikale Riß in der östlichen Querhausbegrenzung des Alten Domes im Hintergrund ist durch den Aufbau der gotischen Pfeilerfundamente links und rechts entstanden. Davor liegen mittelalterliche Steingräber. Im Vordergrund erkennt man deutlich die Eingangsschwelle zum Alten Dom mit in der Mitte erhaltenen Resten des eisernen Türriegels und den alten Angelpfannen am Rand.

Dr. Sebastian Ristow, Archäologe