Zahlreiche Mauern, meist spätantiker kleinräumiger Bauten, konnten in diesem Bereich der Grabung festgestellt werden. Diese Mauern nutzen die ältere Bausubstanz einer römischen straßenbegleitenden Arkade. Zusammenhängende Grundrisse konnten nicht erfaßt werden. Der Einbau einer sternförmigen Kanalheizung belegt aber die Existenz eines vermutlich rechteckigen Raumes, so daß hier am ehesten Wohn- oder Werkstattbauten rekonstruiert werden müssen. Möglicherweise wurde nach den Zerstörungen Kölns durch die Franken - besonders im Jahre 355/56 - hier neu gebaut.
Dr. Sebastian Ristow, Archäologe