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Trennmauer vom alten zum neuen Dom

Foto: © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

Während der Arbeiten am gotischen Chor 1248-1322 wurde die Westhälfte des Alten Domes weiter genutzt. Bis ins frühe 14. Jahrhundert wurde hier auch noch bestattet, wie wir durch Grabinschriften wissen. Der Alte Dom und der gotische Neubau waren voneinander getrennt. Eine gewaltige Mauer begrenzte den neuen Chor nach Westen. Diese Mauer fiel erst 1863. Eine etwas kleinere, verputzte Parallelmauer schloß die Westhälfte des Alten Domes nach Osten hin ab. Rechts ist diese hier sichtbare Wand durch spätere Grüfte gestört; davon stammen auch die übereinanderliegenden Fußbodenreste rechts. Links ist über einem Mauerriß eine Gipsmanschette zu sehen, die aufreißt, falls sich der Riss vergrößeren sollte.

Dr. Ulrich Back, Archäologe