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Die Nordfassade

Foto: © Dombauarchiv Köln, A. Wolff

Bereits im 14. Jahrhundert war mit dem Bau der nördlichen Querhausfassade begonnen worden. Die Gewände beiderseits des östlichen (linken) Portals hatten bereits eine Höhe von etwa fünf Metern erreicht. Dombaumeister Zwirner entwickelte die Grundrißform seiner 1843-1855 errichteten neugotischen Nordfassade, die gegenüber der Südfassade gewisse Vereinfachungen zeigt, nach diesem Rest. Schon um 1900 nahm die Verwitterung des Schlaitdorfer Sandsteins bedenkliche Formen an. Hinzu kamen die schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg. 1962-1982 wurde die Fassade weitgehend in Londorfer Basaltlava erneuert. Dabei wurden die Architekturformen getreu wiederholt, die Bildhauerarbeiten jedoch im Ostbereich (links) frei gestaltet. Erst im Mittel- und im Westbereich wurden sie ab 1972 exakt kopiert.

Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.