mehr...
- Chorabschluß von Osten
- Chorpolygon
- Das Petersportal
- Die Nordfassade
- Die Portale d. südlichen Querhausfassade
- Die Portalzone der Westfassade
- Dreikönigenschranke
- Felix- und Naborschranke
- Figurenschmuck, Ostportal, nördl. Querhaus
- Hülsenfiale
- Innenwand des südlichen Querhauses
- Kreuzblume
- Laubmaske
- Marienschranke
- Maßwerkbrüstungen der Chorkapellen
- Nordportal oder Dreikönigenportal
- Oberste Kreuzblume des Nordquerhauses
- Ostportal nördliches Querhaus
- Otto Bussmann, Hl. Josef, 1935
- Petrusschranke
- Silvester- und Konstantinschranke
- Silvester- und Konstantinschranke
- Strebepfeiler
- Strebewerk
- Turmgerüst
- Wasserspeier
- Wimperg des Nordportalfensters
Die Portale d. südlichen Querhausfassade
Diese Fassade war zwar im Mittelalter vorgesehen und im Ostteil bereits fundamentiert, aber noch nicht begonnen worden. Eine Planzeichnung ist nicht überliefert. Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner entwickelte deshalb im Anschluß an die Architektur des Südturmes einen neuen Entwurf. Die Ausstattung der bereits 1855 vollendeten Südfront mit Skulpturen zog sich von 1851 bis 1869 hin. Nach dem von Sulpiz Boisserée entworfenen und vom Domkapitel beschlossenen Programm fertigte der hochangesehene Münchener Bildhauer Ludwig Schwanthaler bereits 1847 Bleistiftzeichnungen für sämtliche Figuren an. Nach seinem Tode beauftragte man Christian Mohr aus Andernach mit der Ausführung. Sein Verdienst war es, die noch recht klassizistischen Entwürfe Schwanthalers in eine neugotische Formensprache übersetzt zu haben, die sich am Werk der in Rom lebenden deutschen Maler, vor allem Friedrich Overbecks, orientierte. Seine Skulpturen gelten als der Gipfel romantisch-nazarenischer Bildhauerkunst in Deutschland.
Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.


