mehr...
- Chorabschluß von Osten
- Chorpolygon
- Das Petersportal
- Die Nordfassade
- Die Portale d. südlichen Querhausfassade
- Die Portalzone der Westfassade
- Dreikönigenschranke
- Felix- und Naborschranke
- Figurenschmuck, Ostportal, nördl. Querhaus
- Hülsenfiale
- Innenwand des südlichen Querhauses
- Kreuzblume
- Laubmaske
- Marienschranke
- Maßwerkbrüstungen der Chorkapellen
- Nordportal oder Dreikönigenportal
- Oberste Kreuzblume des Nordquerhauses
- Ostportal nördliches Querhaus
- Otto Bussmann, Hl. Josef, 1935
- Petrusschranke
- Silvester- und Konstantinschranke
- Silvester- und Konstantinschranke
- Strebepfeiler
- Strebewerk
- Turmgerüst
- Wasserspeier
- Wimperg des Nordportalfensters
Die Portalzone der Westfassade
Trotz ihrer Größe verlieren sich die drei Portale, die die Westfront durchbrechen, in der riesigen Fläche der Fassade. Wie bei den beiden anderen Seiten haben die äußeren Portale je eine Tür, das mittlere jedoch zwei. Damit ergibt sich eine Gesamtzahl von zwölf, zweifellos als Hinweis auf das Himmlische Jerusalem (Offb. 21,12). Das Mittelportal (Hauptportal) ist 9,30 Meter breit und einschließlich seines Wimpergs mehr als 28 Meter hoch. Sein heilsgeschichtliches Thema ist die Zeit vor der Erlösung. Links schließt sich das Dreikönigenportal an, das dem Erscheinen des Gottessohnes vor allen Völkern der Welt gewidmet ist, rechts das Petersportal als Hinweis auf die Verbreitung der Lehre Jesu durch die von ihm berufenen Apostel. Alle drei Portale feiern aber auch die wichtigsten Heiligen des Domes. Am Mittelpfeiler des Hauptportals steht Maria, die Altes und Neues Testament verbindet, ihr zur Seiten der Patron des Domes, der heilige Petrus, und die Heiligen Drei Könige, deren Gebeine als kostbarster Schatz des Domes verehrt werden.
Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.


