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Altar der Stadtpatrone, geöffnet

Foto: © Dombauarchiv Köln, Matz und Schenk

Heilige im Kölner Dom

Gereon

Der Märtyrer lebte im 3. Jahrhundert und wurde um 304 zusammen mit weiteren Gefährten auf einem Feld bei Köln den Tod durch enthauptet. Gereon und seine Gefährten waren Soldaten der Thebäischen Legion. Ihre Leichen sollen in einen Brunnen geworfen worden sein, über dem später eine Kirche errichtet wurde. Der Legende nach liegt hier der Ursprung von St. Gereon in Köln. Darstellungen zeigen Gereon immer als Soldat in Rüstung, oft mit einer Kreuzfahne.

Fest: 10. Oktober

Heilige im Kölner Dom

Die Heiligen Drei Könige

Die Bibel berichtet von Magiern aus dem Morgenland, die durch einen Stern auf eine Königsgeburt im Land der Juden hingewiesen wurden. Sie machen sich auf den Weg um dem neuen Herrscher zu huldigen. In Bethlehem finden sie das Christuskind und bringen ihm ihre Gaben dar.

Die Zahl der Magier wird seit Origines entsprechend ihrer Gaben mit drei angegeben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Der Legende nach hießen die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Eine weitere Legende berichtet, daß die Gebeine der Heiligen Drei Könige von der hl. Helena gefunden und nach Mailand gebracht wurden. Heute befindet sich ein Teil der Reliquien im Kölner Dom und ein weiterer Teil in Mailand.

In der Darstellung symbolisieren die Heiligen Drei Könige oft die drei Lebensalter und die drei Kontinente Europa, Asien und Afrika.

Fest: 6. Januar

Isabel Gronack-Walz

Das Evangelium nach Matthäus 2, 1-12

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem

und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.

Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.

Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.

Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war.

Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.

Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Detailansichten zu diesem Bild:
Altar der Stadtpatrone Jungfrauenschar des Ursulaflügels Hl. Ursula Hl. Ursula und Hl. Aetherius Mantelschließe Mariens
Vorhanghaltender Engel Königsfahne Hirschkäfer Beinschiene eines Ritters Maria mit Kind
Alter König Rechter König Gereonflügel Altar der Stadtpatrone, geschlossen