Basaltlava aus Londorf
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- Londorfer Basaltlava
Im Jahre 1952 führte Dombaumeister Weyres die aus den tertiären Eruptionen des Vogelsberg-Massivs stammende Londorfer Basaltlava ein. Sie hat für den Kölner Dom fünf entscheidende Vorteile: sie ist so verwitterungsfest wie Eifelbasalt, sie ist leicht zu bearbeiten, sie verursacht bei den Steinmetzen keine Gesundheitsschäden, sie hat eine lebendige Struktur, und sie wird niemals ganz schwarz, sondern bleibt auch nach längerer Zeit grau. Insofern wäre sie der ideale Dombaustein. Aus diesem Gestein sind die meisten der im Kriege zerstörten Bauteile wieder errichtet worden. Doch leider ist der Bruch erschöpft, und nur sporadisch werden noch einzelne Quader angeliefert. Außer einem Strebepfeiler der Südseite und einigen größeren Flächen der West- und der Südfassade ist heute bereits der größte Teil der Fassade und des Strebewerkes des nördlichen Querhauses in diesem Material erneuert. Außerdem wurden die Außenflächen des Sakristeigebäudes neu mit Londorfer Basaltlava verkleidet.
Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.
