Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Riß F, Ende des 13. Jahrhunderts

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Der sogenannte Riß F ist eine von sieben erhaltenen, mittelalterlichen Architekturzeichnungen des Kölner Domes. Die auf dem Riß F dargestellte Ansicht der Westfassade hebt sich durch ihre Höhe von 4,05 Meter und die Präzision der Zeichnung von den Rissen des ausgehenden 13. Jahrhunderts ab. Der gesamte Aufriß setzt sich aus insgesamt 20 aneinandergeklebten Pergamenten zusammen. Der zwischenzeitlich verschollene Riß wurde in zwei Hälften wiederentdeckt, 1814 der Nordturm auf dem Speicher des Gasthofes 'Zur Traube' in Darmstadt und 1816 der Mittelbau mit dem Südturm bei einem Antiquar in Paris. Er erlangte dann große Bedeutung bei der Domvollendung des 19. Jahrhunderts.
Dr. Marc Steinmann, Kunsthistoriker

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4