Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Sagen & Legenden

Foto: © Dombauarchiv Köln, A. Wolff

Auch die Innenwand des nördlichen Querhauses ist durch ein Wandfeld mit einer von Dombaumeister Zwirner entworfenen reichen Maßwerkgliederung augestattet. Der hier ebenso vorgesehene Figurenschmuck wurde jedoch nicht ausgeführt, da dieses Wandfeld von der ursprünglich an dieser Stelle errichteten Orgel verdeckt wurde. Nach ihrer Zerstörung im Krieg erhielt der Dom 1948 an der Nordseite des Chores eine neue Orgel.
Dr. Leonie Becks, Kunsthistorikerin

Heilige im Kölner Dom

Franziskus von Assisi

Franziskus wurde als Sohn des Kaufmannes Pietro Bernardone und der Französin Johanna Pica in Assisi geboren. Sein Taufname war eigentlich Giovanni aber er wurde von Geburt an Francesco (das Französlein) genannt. Franziskus, der eine Karriere als Ritter anstrebte zog etwa 20-jährig in den Städtekrieg zwischen Assisi und Perugia, in dessen Verlauf er in einjährige Gefangenschaft geriet und schwer erkrankte.

Im Jahr 1205 erschien ihm Christus und befahl ihm die kleine verfallene Kirche von S. Damiano wieder herzustellen. Franziskus verkaufte daraufhin zahlreiche Tuchballen seines Vaters und gab den Erlös dem Pfarrer von S. Damiano. Der wütende Vater forderte daraufhin von Franziskus das Geld zurück oder er müsse auf sein Erbe verzichten. Franziskus gab alles zurück und verzichtete auf das Erbe. Er zog sich nackt aus und verließ die Stadt. In den Worten des Lukas-Evangeliums: `Nehmt weder Beutel noch Tasche mit und keine Schuhe´, erkannte Franziskus seine künftige Lebensform. Bald schlossen sich Franziskus mehrere gleichgesinnte Gefährten an, die alle Armut gelobt hatten und zogen mit ihm predigend durch Umbrien. Im Jahr 1210 erhielt er von Papst Innozenz III. eine Bestätigung der ersten Ordensregel: Der Franziskaner- oder Minoritenorden war geboren. Gemeinsam mit Klara von Assisi gründete Franz im Jahr 1212 den weiblichen Zweig der Franziskaner, den Klarissenorden. Mit seinen Ordensgründungen hat Franziskus Einfluß auf Kirche und Gesellschaft wie nur wenige Kirchenpersönlichkeiten.

Franziskus ist einer der am häufigsten dargestellten Heiligen. Er trägt meist ein einfaches Gewand mit Kapuze. Als Attribute sind bekannt: Kruzifix, Totenkopf, Weltkugel, Reichsapfel, Lilienstab, Lamm und Wolf.

Fest: 4. Oktober
Isabel Gronack-Walz

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4