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Altar der Stadtpatrone, geöffnet

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Der von dem Kölner Maler Stefan Lochner ( 1451) für die Ratskapelle der Stadt Köln um 1442 gemalte Flügelaltar ist das bedeutendste Werk der spätgotischen Kölner Malerschule. Er wurde, nachdem er vor den französischen Revolutionstruppen 1794 versteckt worden war, nach der Profanierung der Ratskapelle 1810 auf Betreiben des Kölner Gelehrten, Geistlichen und Kunstsammlers F.F. Wallraf in den Dom übertragen. Dort bildet er heute das Zentrum der Marienkapelle, deren Altar er schmückt. Täglich wird hier die Messe gefeiert: der Altar ist also ständig in liturgischer Nutzung. Auch heute noch werden in der Advents- und der Fastenzeit die Flügel des Altares geschlossen.

Dr. Rolf Lauer, Kunsthistoriker

Detailansichten zu diesem Bild:
Altar der Stadtpatrone Jungfrauenschar des Ursulaflügels Hl. Ursula Hl. Ursula und Hl. Aetherius Mantelschließe Mariens
Vorhanghaltender Engel Königsfahne Hirschkäfer Beinschiene eines Ritters Maria mit Kind
Alter König Rechter König Gereonflügel Altar der Stadtpatrone, geschlossen
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