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Aktuelles zur Petersglocke


Die St. Peters Glocke, genannt: "dicker Pitter"


Den dicken Pitter selbst läuten:





Glocken für Fischbach

Die Glocken der Fischbacher Kirche St. Mauritius haben das gleich Schicksal ereilt wie im vergangenen Jahr die Petersglocke im Kölner Dom.

Durch eine Spendenaktion erhofft sich die Gemeinde einen guten Zuschuss für die neuen Glocken.

Domradio.de berichtete darüber:

 

www.glocken-fuer-fischbach.de



Beitrag (domradio) direkt anhören:





VIDEO: Der Klöppel wird eingebaut

Musik für die Kölner: Die Petersglocke im Kölner Dom hat einen neuen Klöppel. Die Dokumentation beschreibt die Montage des neuen Klöppels für die Petersglocke. Ebenso wurde der Antrieb der Glocke erneuert.

 

Ein Film von Marcus Laufenberg.

Redaktion: Petra Dierkes.

Produktion: Stabsabteilung Medien - Erzbistum Köln

© 2011

 








CHRONIK: Dezember 2011: Der neue Klöppel wird eingebaut

Am Freitag, den 2. Dezember, gegen 10:00 Uhr werden Klöppel und Aufhängung in die Glockenstube des Kölner Domes gebracht. Dazu werden sie zunächst in den Dominnenraum gefahren und durch die Gewölbeöffnung im Westen des Mittelschiffes, zwischen den Türmen, nach oben gezogen.

 

Die anschließende Montage und Justierung des Klöppels durch die Mitarbeiter von Eijsbouts sowie der Einbau eines neuen Glockenantriebs, durch die Herforder Elektromotoren-Werke (HEW) finden zwischen dem 2. und 7. Dezember statt.

 

Nach Abschluss der Montagearbeiten, bei denen die Glocke bereits wiederholt probeweise angeläutet wird, findet am 7. Dezember um 16:00 Uhr ein abschließendes Probeläuten statt.

 

Das erste Mal offiziell wird der "Decke Pitter" am Vorabend des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria um 19.30 Uhr zu hören sein. An der abschließenden Feinjustierung der Glocke wird sicher aber auch noch an den Folgetagen gearbeitet werden.

 

Unser ganz besonderer Dank gebührt folgenden Firmen:

- BGH Edelstahl Siegen GmbH, die dem Kölner Dom den Stahl zum Schmieden des neuen Klöppels kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

- Edelstahl Rosswag GmbH in Pfinztal-Kleinsteinbach bei Karlsruhe, die den neuen Klöppel unentgeltlich geschmiedet haben.

- UTi Deutschland GmbH in Troisdorf, die den Transport des Klöppels von Pfinztal in die Niederlande und von den Niederlanden nach Deutschland unentgeltlich übernommen haben.

 





Die Aufhängung des Klöppels vom "Decke Pitter"

Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner beschreibt die Aufhängung des Klöppels vom "Decke Pitter". Dank an die Dombauverwaltung, besonders Barbara Schock-Werner und Matthias Deml.

Ein Film von Marcus Laufenberg

Redaktion: Petra Dierkes

Produktion: Stabsabteilung Medien des Erzbistums Köln, © 2011

 








CHRONIK: Ferbruar 2011 Der Klöppel wird nach Kempten gebracht

Am Montag den 21. Februar 2011 wurde der Klöppel der Petersglocke und seine Aufhängung zu den Glockensachverständigen von ProBell nach Kempten gebracht, um dort eingehend untersucht zu werden. Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner erläutert rund um das Geschehen zum Abtransport des Klöppels.

Ein Film von Marcus Laufenberg,

Redaktion: Petra Dierkes,

Produktion: Stabsabteilung Medien des Erzbistums Köln, © 2011

 

 








In der vergangenen Woche wurde die Aufhängung des Klöppels aus der Glocke entnommen, was sich als äußerst diffiziele Aufgabe erwies. Die Mutter mit der Schraubenweite 315 war im Laufe der Jahr so stark mit dem Gewinde der sogenannten Seelstange verbacken, dass sie sich nur noch mit einem eigens konstruierten Schlag-Schlüssel (d. i. ein Schraubenschlüssel, der durch Hammerschläge bewegt wird) und äußerstem Kraftaufwand lösen ließ.

 

In Kempten wird die etwa 1,2 t schwere Aufhängung des Klöppels von dem Materialwissenschaftler Prof. Dierk Hartmann eingehend untersucht. Dabei soll geklärt werden, ob diese in Zukunft wiederverwendet werden kann oder ob Modifikationen notwendig sind. Am Klöppel selbst soll die Ursache für den Bruch geklärt werden. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse wird im Anschluss ein neuer Klöppel für die Petersglocke berechnet. Nach Aussage des Projektleiters von ProBell Dipl.-Ing. Michael Plitzner sollen die Untersuchungen bis Anfang April abgeschlossen sein.

 

Das Schmieden des neuen Klöppels erfolgt bei der Firma Edelstahl Rosswag in Pfinztal-Kleinsteinbach (nahe Karlsruhe). Der Termin wird erst nach Abschluss der Untersuchungen festgelegt.

 

Der jüngst nach der gleichen Methode berechnete und ebenfalls von Rosswag geschmiedete neue Klöppel der Pummerin im Wiener Stephansdom wird zu Aschermittwoch das erste Mal läuten. Die Kölner Dombaumeisterin reist aus diesem Anlass eigens nach Wien, um sich über die dortigen Erfahrungen zu informieren.






CHRONIK: Januar 2011 - Die Petersglocke verliert ihren Klöppel

Eine Besichtigung der Glockenstube

 









Beitrag der WDR Lokalzeit zum Abbruch des Klöppels der Petersglocke vom 7. Januar 2011



weitere links zum Thema:

 

www.domradio.de/aktuell/70620/der-stumme-gigant.html