Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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News

08.06.2007

Restaurierte „Mondsichelmadonna“ kehrt zurück

Am Sonntag, den 17. Juni 2007, wird nach einer Marienandacht im Dom, die Weihbischof Melzer feiert, die Mondsichelmadonna in einer Prozession durch die Innenstadt wieder zu ihrem Platz in der Bruder-Konrad-Kapelle in Alt St. Alban neben dem Gürzenich übertragen.

Die sogenannte „Bürger-Pfarrkirche“ St. Alban (eine der drei ältesten Pfarrkirchen der Stadt Köln) wurde im Krieg zerstört. In der Ruine der Pfarrkirche wurde 1959 eine Gedenkstätte für die Toten der beiden Weltkriege eingerichtet und im erhaltenen Turm die Bruder-Konrad-Kapelle ausgebaut. Im Vertrag zwischen der ehemaligen Kirchengemeinde St. Alban und der Stadt Köln vom 10. Mai 1955 verpflichtet sich die Stadt Köln, „im Kirchturm von St. Alban, der zu erhalten ist, eine Kapelle einzurichten und sie dem Erzbischöflichen Stuhl zu Köln zu kirchlichen Zwecken zur Verfügung zu stellen“. Die Kapelle, die Ende Oktober 1960 fertig gestellt wurde, ist in ihrem Inneren mit farbigen Fresken des Malers Peter Hecker ausgemalt. Nach der Fertigstellung wurde die „Mondsichelmadonna“ (so genannt, da die Marienfigur auf einer von 2 Putti gehaltenen Mondsichel steht), eine spätgotische rheinische Madonna aus der 1. Hälfte des XVI. Jahrhunderts in der Bruder-Konrad-Kapelle aufgestellt. Die Madonna ist Eigentum der marianischen Bürgerkongregation, die 1608 im Hohen Dom zu Köln gegründet wurde und heute noch über 50 Mitglieder zählt.

Nachdem die Bruder-Konrad-Kapelle von der Stadt Köln aufwändig restauriert wurde und vor allem die Fresken von Peter Hecker von Feuchtigkeitsschäden befreit sind, kann die Mondsichelmadonna, die das Metropolitankapitel der Hohen Domkirche restaurieren ließ, wieder in der Kapelle aufgestellt werden. Die marianische Bürgerkongregation, die der Dompfarre die Madonna leihweise überlassen hat, wird in Zukunft an einem oder mehreren Tagen im Monat die Kapelle für Passanten öffnen und so die Möglichkeit zum Gebet oder auch zum stillen Verweilen an diesem histori-schen sakralen Ort schaffen.

 

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4