Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
..

Pretiosa

Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln

Guß: Heinrich Brodermann und Christian Cloit
Köln 1448
Durchmesser: 240 cm
Gewicht: 10500 kg
Schlagton: g

Glockenschlag:

Eine Audio-CD mit den Kölner Domglocken können Sie beim Verlag Kölner-Dom erwerben.

Im Jahre 1418 wurde in Köln eine große, etwa 3.400 kg schwere Glocke zu Ehren der Heiligen Drei Könige mit dem Ton 'h' gegossen, die noch in einem Glockenstuhl neben dem Dom aufgehängt und erst 1437 in den Südturm übertragen wurde. Ihr folgte 1448 die etwa 10.000 kg schwere Pretiosa (die Kostbare) mit dem Ton 'g', zu jener Zeit die größte Glocke im Abendland. Es war also ein Geläute über einem g-dur-Akkord angelegt. Überraschenderweise wurde ein Jahr später die 4.300 kg schwere Speciosa (die Schöne) mit dem Ton 'a' gegossen, der zwischen 'g' und 'h' liegt. damit war, wahrscheinlich erstmals, das diatonische Geläute geschaffen, dessen Reiz nicht auf einem Akkord, sondern auf einer Melodie beruht. Bis in das 19. Jahrhundert hinein blieb das spätgotische Kölner Domgeläute, obwohl nur aus drei Glocken bestehend, das berühmteste in Europa. Während die beiden großen Glocken noch erhalten sind, mußte die Dreikönigenglocke unter beibehaltung des Tones 1693 und 1880 neu gegossen werden.

 

Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4