Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Angelusglocke

Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln

Wenn unter einem 'Geläute' eine Gruppe von mindestens zwei Glocken verstanden wird, die klanglich so aufeinander abgestimmt, sind, daß sie beim gemeinsamen Läuten einen angenehmen Klang ergeben, so besitzt der Kölner Dom das älteste erhaltene Geläute des Abendlandes. Sie wurden wahrscheinlich etwa um die Zeit der Weihe des Chores im Jahre 1322 gegossen und hingen in dem mittelalterlichen Dachreiter, der das 60 Meter hohe Chordach überragte. Die Angelusglocke, 763 kg schwer, erklingt im Ton 'gis 1', die Wandlungsglocke, 425 kg, im Ton 'e 2'. die Töne gehören dem e-dur-Akkord an, das Geläute ist also harmonisch gestimmt. die beiden Glocken waren an einem langen Seil vom Inneren des Chores aus läutbar und erklangen ausschließlich zu liturgischen Handlungen, vor allem zum 'Engel des Herrn' und zur Wandlung. darauf verweist auch die Inschrift auf der größeren Glocke (deutsche Übersetzung: 'siehe, o Erde, den der Himmel von der Mutter ohne Vater gebiert, er wird als Brot gezeigt, ist Gott und wird als lebendiges Fleisch erhoben.') seit 1981 hängt das älteste Domgeläute wieder im Dachreiter.

 

Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.

Glockenschlag

Fakten

Guß:
Köln 1.Hälfte 14Jh.

Durchmesser: 105 cm
Gewicht: 763 kg
Schlagton: gis'

Eine Audio-CD mit den Kölner Domglocken können Sie beim Verlag Kölner-Dom erwerben.


Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4