Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Josephsglocke

Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln

Die Domglocken läuten nicht nur zu festlichen Anlässen, sondern auch zu den vielen Messen, die täglich im Dom gefeiert werden. Zu diesen wurde seit langem die 1862 gegossene Ursulaglocke geläutet, so daß befürchtet werden mußte, daß sie durch fortschreitenden Verschleiß vorzeitig verloren gehen könnte. Deshalb gab es seit langem Überlegungen, das Geläute durch eine Alltagsglocke zu ergänzen, die jedoch auch eine Stimme im Gesamtgeläute haben sollte. Der Glockenkenner Martin Seidler schlug vor, den Schlagton 'd' zu wählen, weil dadurch interessante neue Läutekombinationen möglich würden. Die Bürgergesellschaft Köln von 1863 erklärte sich bereit, die Glocke zu stiften. Am 19. August 1990 wurde sie von der Eifler Glockengießerei in Brockscheid durch Hans-August und Charlotte Mark gegossen. Die Weihe durch Kardinal Meisner erfolgte am 2. September, das erste Geläute am 3. Oktober 1990, dem Tage der Wiedervereinigung.

Aufgrund eines Materialfehlers wurde die Josephsglocke 1998 von der selben Gießerei umgegossen.

 

Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.

Glockenschlag

Fakten

Guß:
Hans August und
Cornelia Charlotte Mark
Brockscheid 1990

Durchmesser: 147 cm
Gewicht: 2110 kg
Schlagton: d'

Eine Audio-CD mit den Kölner Domglocken können Sie beim Verlag Kölner-Dom erwerben.


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