Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Klaren-Altar, Hochfeiertagsöffnung

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

In der zweiten, der Hochfeiertagsöffnung präsentiert sich der Klaren-Altar in seiner prächtigsten Gestalt. Die schon in den beiden anderen Öffnungen verwendete Architekturrahmung ist hier plastisch ausgearbeitet und vergoldet. In den schreinartig gestalteten Innenseiten des inneren Flügelpaares bzw. im Schreinkasten entstehen somit Nischen, in die unten zwölf Reliquienbüsten weiblicher Heiliger und oben zwölf Standfiguren der Apostel eingestellt sind. Einige dieser Skulpturen wurden im 19. Jahrhundert ergänzt. Der stärker hervortretende Mittelschrein unterbricht auch hier die beiden Figurenzyklen. In der Hochfeiertagsöffnung wird das Göttliche nicht nur durch die Apostel abgebildet, sondern ist in den Frauenbüsten gewissermaßen anwesend: ihre mit Maßwerk verzierten Brustöffnungen ließen Reliquien der Heiligen sichtbar werden. Der heilbringende Charakter dieser besonders feierlichen Öffnung findet seinen Höhepunkt in der eucharistischen Funktion des Mittelschreins.
Birgit Lambert, M.A., Kunsthistorikerin

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4