Corona-Virus in NRW: Kölner Dom trifft Hygienemaßnahmen
Der Kölner Dom trägt der steigenden Zahl der Corona-Patienten in NRW Rechnung: Dompropst Gerd Bachner und Domdechant Robert Kleine setzen ab dem morgigen Freitag Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Kraft. Der Dom folgt damit den heute veröffentlichten Hinweisen und Anregungen des Erzbistums Köln.

So bleiben ab Freitagmorgen die Weihwasserbecken im Kölner Dom vorübergehend leer, um das Ansteckungsrisiko durch Keime zu verringern. „Außerdem rufen wir beim Friedensgruß innerhalb eines Gottesdienstes die Gläubigen aktuell nicht dazu auf, einander die Hände zu reichen“, erklärt Dompropst Gerd Bachner. „Der Friedensgruß kann sehr gut durch ein freundliches Lächeln oder Zunicken erfolgen.“

 

Da auch die Mundkommunion Gefahren der Übertragung birgt, bittet der für die Liturgie verantwortliche Domdechant Robert Kleine die Gläubigen um Verständnis, dass zum beiderseitigen Schutz ab sofort ausschließlich die Handkommunion im Dom vorgesehen ist.

 

„Wir wollen mit diesen Maßnahmen keine Panik schüren, aber dazu beitragen, dass Krankheiten wie das Corona-Virus sich weniger schnell verbreiten können,“ erläutert der Domdechant.

 

Der Kölner Dom sei ein hochfrequentierter Ort mit täglich 20.000 Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt, deren gesundheitliches Wohl dem Domkapitel am Herzen liege, so Dompropst Bachner. „Wir schließen alle Kranken und ihre Angehörigen in unser Gebet ein und denken in unseren Gottesdiensten auch vor allem an jene, die in der Krankenpflege tätig sind oder sich für das gesundheitliche Wohl unserer Bevölkerung einsetzen.“

 

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