„Mehr als einmal ins kalte Wasser gesprungen“ – Interview mit dem scheidenden Domzeremoniar Tobias Hopmann
Starke Nerven, mitunter ein dickes Fell und eine gesunde Portion Gelassenheit sind auf jeden Fall von Vorteil, wenn man „Protokoll-Chef“ im Kölner Dom ist. Zum Abschied von dieser Aufgabe gewährt Tobias Hopmann einen Blick hinter die Kulissen.

Herr Domvikar, an diesem Samstag wurden Sie nach neun Jahren Dienst als Domzeremoniar verabschiedet. Das heißt, bei Ihnen liefen immer alle Fäden zusammen, wenn es um den reibungslosen Ablauf der Liturgie an den Sonn- und Feiertagen ging, gerade auch bei großen Pontifikalämtern – zunächst unter Kardinal Meisner und ab 2014 unter Kardinal Woelki. Sie haben die Domministranten betreut und waren zudem Präses der Chöre am Dom. Wovon nehmen Sie persönlich Abschied?

 

 

 

Domvikar Tobias Hopmann (Domzeremoniar und Subregens des Erzbischöflichen Priesterseminars): Zunächst einmal sind da die Menschen am Dom in ihrer ganzen Vielfältigkeit, zu denen über die Jahre zum Teil enge Bindungen entstanden sind. Und damit meine ich nicht nur die Mitbrüder am Dom, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die vielen Ehrenamtlichen und natürlich die Messbesucher. Dann ist es der Abschied von der Möglichkeit, wichtige Feiern des Bistums hautnah vorbereiten, miterleben und mitgestalten zu können – wie die Weiheliturgien, die mir immer ganz besonders am Herzen lagen. Das war schon ein ganz großes Geschenk. Und nicht zuletzt ist es natürlich eine besondere Gnade, an dieser Kathedrale, im Herzen Kölns und unseres Erzbistums, überhaupt arbeiten zu dürfen. Der Dom ist ein phänomenales Gebäude mit einer außergewöhnlichen Liturgie. Insofern ist er ein Stück weit auch eine ganz eigene Kirche. Ich würde sogar sagen, ich habe den Dom als Domvikar ganz neu kennengelernt, wobei man letztlich ja mit solch einer Entdeckungsreise nie fertig ist. Hinzu kommt das seltene Privileg, jederzeit Zugang zum Dom und ihn auch schon mal ganz für sich alleine zu haben – zum Beispiel nachts, wenn absolute Ruhe einkehrt. Denn gerade wenn es ganz still ist, hat diese Kirche einem ganz viel zu sagen. In ihrer Erhabenheit stärkt sie den eigenen Glauben. Ich weiß jetzt schon, dass mir der Moment, in dem ich meinen Schlüssel abgeben muss, sehr schwerfallen wird.

 

 

 

In Ihre Dienstzeit fallen große Ereignisse wie der Eucharistische Kongress 2013 im Rhein-Energie-Stadion, die Einführung von Erzbischof Woelki 2014, die Trauerfeier für die Opfer der abgestürzten Germanwings-Maschine, die Eröffnung der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im Kölner Dom 2017, das Requiem für Alt-Erzbischof Meisner, die Dreikönigswallfahrt in jedem Jahr, aber auch Reisen mit den Chören ins internationale Ausland. Was bleibt Ihnen besonders nachhaltig in Erinnerung?

 

Hopmann: Jedes dieser kirchlichen Großereignisse hatte etwas ganz Eigenes. Und auch die vielen Konzertreisen mit den jungen Sängerinnen und Sängern will ich nicht missen. Doch die Beerdigung von Kardinal Meisner sticht da nochmals besonders heraus und ging mir sehr nahe. Er war ja der Bischof meiner Jugend; später hat er meine Zeit im Collegium Albertinum geprägt, mich im Jahr 2008 zum Priester geweiht und 2012 an den Dom geholt. Während seines Ruhestands wurde der Kontakt sogar noch enger, mitbrüderlicher. Da habe ich ihn noch einmal anders kennengelernt. Und wie es bei einem unerwarteten Tod so ist, gab es für dieses Requiem dann nur eine recht kurze Vorlaufzeit. Zudem konnte ich auf keinerlei Routine zurückgreifen. Die gesamte Organisation samt Aufbahrung musste sehr kurzfristig geklärt werden. Das Kuriose war, innerhalb des Domkapitels sollte eigentlich für solche plötzlichen Sterbefälle vorgesorgt sein. Das heißt, noch kurz vorher war entschieden worden, dass von jedem Kapitular und Bischof ein ausgefüllter Fragebogen mit den wichtigsten Verfügungen vorliegen sollte, um im Falle des Todes eine Hilfestellung und ungefähre Orientierung, was sich jemand wünscht, in der Hand zu haben.

 

Auch mit Kardinal Meisner hatte ich ein solches Gespräch bereits geplant, zu dem es aber dann nicht mehr gekommen ist. Er hatte mir gegenüber lediglich einmal geäußert, dass seine Primizkerze auf seinem Sarg stehen solle. Und der Domkapellmeister wusste, dass er sich immer „Adeste fideles“ – egal zu welcher Jahreszeit – für seine Trauerfeier gewünscht hatte. Außerdem erinnere ich mich noch gut daran, dass wir zu Allerseelen 2016, also ein halbes Jahr vor seinem Tod, in die Bischofsgruft hinunter gestiegen sind, wie wir es an diesem Fest nach dem Gottesdienst immer machen, und er, als habe er eine Vorahnung gehabt, zu mir sagte: „Herr Domvikar, heute bin ich das letzte Mal dabei; beim nächsten Mal werde ich hier liegen!“ Als wir ein Jahr später am Allerseelentag dann an seinem Grab standen, klangen mir diese Worte deutlich im Ohr.

 

 

 

Auch bei der großen Trauerfeier zu dem Germanwings-Unglück gab es keine liturgische Vorlage, von der Sie sich etwas hätten abschauen können. Zusätzlich galt es, bei der Konzeption viele unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen und gleichzeitig besonders sensibel vorzugehen…

 

Hopmann: Da es sich um einen Staatsakt der Bundesrepublik Deutschland handelte, den das Land Nordrhein-Westfalen in ihrem Auftrag veranstaltete, war das noch einmal eine ganz andere Größenordnung. Schließlich nahmen im Dom der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin, der Bundestagspräsident und die Präsidenten des Bundesrates sowie des Bundesverfassungsgerichtes teil. Was im Übrigen sonst schon allein aus Sicherheitsgründen selten der Fall ist, dass sich die gesamte Staatsspitze an einem Ort gleichzeitig aufhält. Im Vorfeld wurden in Düsseldorf die Abstimmungsgespräche geführt, und auch mit den Partnern in der Ökumene und den Notfallseelsorgern mussten wir uns verständigen. Hier galt es, sehr unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen.

 

Da der Gottesdienst live übertragen wurde, ging es zudem um viel aufreibende Detailarbeit. Es wurde diskutiert, welche Symbole es sein sollten, welcher Bibeltext ausgewählt wird. Dann sollten alle anwesenden Politiker sprichwörtlich ins rechte Bild gesetzt werden, während die Kamera dagegen nicht auf die trauernden Angehörigen gehalten werden durfte. Jeder, der bei der Vorbereitung dieser Feier Mitspracherecht hatte, setzte einen anderen Schwerpunkt. Das war schon sehr spannend, sich da auf Kompromisse zu einigen. Schließlich ging es vor allem um die angemessene Würde für dieses schreckliche Unglück, bei dem die Trauer im Zentrum stand. Denn über die reibungslose Organisation eines festlichen Rahmens sollte man nie das Eigentliche, in diesem Fall das Feingefühl für die Betroffenen, verlieren.

 

 

 

Auch bei der Einführung von Erzbischof Woelki konnten Sie auf keine eigenen Erfahrungen zurückgreifen. Die letzte Bischofseinführung lag immerhin mehr als 25 Jahre zurück…

 

Hopmann: Ja, das war wirklich lange her. Und damals bei der Einführung von Kardinal Meisner gab es keinen Alt-Erzbischof, der anwesend war. Sein Vorgänger, Kardinal Höffner, war ja im Amt verstorben. Daher beschäftigte mich unter anderem die Frage: Wie gehen wir mit dem Alt-Erzbischof um? Wie können wir ihn sinnvoll in die Liturgie einbinden? Da kam mir die Idee, dass wir in der Schatzkammer den Petrus-Stab haben, und dass es ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit den ersten Aposteln sein könnte, wenn Kardinal Meisner diesen Stab, der sonst von den Kunsthistorikern nur mit Samthandschuhen angefasst wird und als kostbares Ausstellungsstück nicht für den Gebrauch gedacht ist, an seinen Nachfolger weiterreicht. Dazu habe ich dann einen Textvorschlag für Kardinal Meisner geschrieben, den er bei diesem sehr symbolischen Akt an den neuen Erzbischof gerichtet hat. Am Ende war das eine, wie ich fand, in sich stimmige Geste, die gut angekommen ist. Solche Ideen der Mitgestaltung zu entwickeln hat mir immer viel Freude gemacht und ist auch ein kreativer Prozess, der wachsen muss. Letztlich passiert im Hintergrund ganz viel, was andere nicht sehen. Dabei haben die Kraft der Bilder und ihre Symbolsprache – denken wir nur an den Heiligen Vater am Karfreitag des Jahres 2020 mutterseelenallein auf dem Petersplatz bei strömendem Regen – im christlichen Glauben schon immer eine große Rolle gespielt.

 

 

 

Für die von Ihnen beschriebenen wichtigen Liturgiefeiern – dazu gehört sicher auch die mit allen deutschen Bischöfen am 6. März 2017 zur Eröffnung deren Frühjahrskonferenz – oder Gottesdienste, an denen Gäste aus Rom teilnehmen oder Regierungsvertreter, muss man sicher stresserprobt sein. Gab es in all den Jahren denn auch Situationen, in denen Sie dachten: Oh je, jetzt läuft hier etwas gehörig aus dem Ruder?

 

Hopmann: Geradezu verstörend war sicher damals der Auftritt der Femen-Aktivistin im Weihnachtsgottesdienst 2013, die zu Beginn der Messe nackt auf den Altar sprang. Was macht man in einem solchen Moment? Die Orgel brach ihr Spiel ab, während die Domschweizer die Frau vom Altar runterzogen und in einen Mantel gehüllt abführten. Das sind Momente, auf die kann man sich beim besten Willen nicht vorbereiten. Trotzdem muss man sofort reagieren und hat keine Zeit, lange zu überlegen, wie es weitergehen kann. Immerhin war der Dom – es war zudem noch der 80. Geburtstag von Kardinal Meisner – bis auf den letzten Platz gefüllt. Und das Ganze lief live über den Bildschirm. Mit einem Domkapitular zusammen hatte ich dann die spontane Idee, den Altar ganz neu zu decken und den Erzbischof das Weihegebet des Altares sprechen zu lassen. Dies schlug ich Kardinal Meisner vor, der sofort einverstanden war. Bei all dieser Aufregung ist er selbst absolut ruhig und gelassen geblieben. Auch später beim Mittagessen im kleinsten Kreis hat er kein Wort mehr über diesen Vorfall verloren. Diese Souveränität hat mir damals ungemein imponiert.

 

 

 

Wie haben Sie denn später für sich diesen Vorgang reflektiert, der letztlich ja ungeheuerlich war?

 

Hopmann: Im Nachhinein ist man natürlich immer klüger, und in einer solchen Ausnahmesituation reagiert man impulsiv. Diese Aktivistin wollte Aufmerksamkeit, und die hat sie bekommen. Alle waren entsetzt. Vielleicht aber hätte man sie einfach ignorieren sollen. Wenn man sie gar nicht weiter beachtet hätte, wäre sie vielleicht völlig aus ihrem Konzept geraten. Also, bei aller Berücksichtigung sämtlicher Eventualitäten – so einen Vorgang hat man ja nicht wirklich auf dem Schirm. Trotzdem hat mich dieses Erlebnis sehr geprägt. Bis heute achte ich bei jedem Einzug in den Dom ganz besonders aufmerksam auf die vorderen Bankreihen und sondiere innerlich, ob mir da irgendetwas verdächtig vorkommt.

 

 

 

Es ist nur allzu verständlich, dass man ein solches Ereignis nicht mehr vergisst. Gibt es denn etwas, was Sie daraus oder grundsätzlich in Ihrer Zeit als Zeremoniar gelernt haben und was Ihnen auch für die neue Aufgabe als Leitender Pfarrer von Nutzen sein wird?

 

Hopmann: Gerade bei großen Pontifikalämtern mit vielen Konzelebranten ist eine gute Vorbereitung ganz entscheidend. Außerdem sollte man immer damit rechnen, dass etwas Unerwartetes passiert. Oder dass es plötzlich mehr Bischöfe sind als die, die sich vorher angemeldet haben, und schnell die Sitzordnung umgestellt werden muss. Also, eine genaue Planung ist wichtig; andererseits sollte man sich auch eine gesunde Portion Spontaneität bewahren, um flexibel mit einer neuen Situation umgehen zu können. Zudem habe ich sicher im Laufe der Jahre eine grundsätzliche Gelassenheit erworben. Aufregung und Hektik nützen niemandem. Gerade bei Fernsehgottesdiensten, wo jede Minute genau getaktet ist, treffen schon mal schnell unterschiedliche Interessen aufeinander. Für den Sender ist das eine Fernsehproduktion wie jede andere. Für mich aber bleibt es in erster Linie immer noch eine heilige Messe. Und auch bei Probedurchläufen sollte eine gewisse Ruhe gewahrt bleiben und es würdig im Altarraum zugehen, selbst wenn es schon mal wirklich komische Momente gibt. Zum Beispiel wird bei einer Generalprobe der Erzbischof grundsätzlich gedoubelt, meistens von mir. Und als „konzelebrierende Bischöfe“ wähle ich meist Messdiener. Die stellen die Szene dann wirklich manchmal so frappierend echt dar, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Da muss man schon schmunzeln.

 

 

 

Was nehmen Sie darüber hinaus als Erfahrung mit?

 

Hopmann: Ganz wichtig: Man lernt, auf die Kompetenz der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehrenamtler zu vertrauen. Gerade die Messdiener waren mir zu Beginn meiner Amtszeit eine große Hilfe und wussten aus ihrer Erfahrung am Dom bei vielem viel besser als ich, wie es abläuft. Wenn ich da nur an die Fronleichnamsfeste und -prozessionen denke. Da ist liturgisch vieles wunderbar eingespielt, was mich von Anfang an kolossal entlastet hat.

 

Naja, und bei den Corona-Gottesdiensten während des ersten Lockdowns musste ja dann ohnehin alles neu gedacht werden. Trotzdem sollte es für die Menschen an den Bildschirmen stimmig sein. Das war eine Gratwanderung. Denn wir wollten niemandem etwas vormachen, was nicht echt ist. Mit einem Mal fand alles sehr, sehr reduziert statt. Da merkt man, dass eine große Liturgie auch eine Hilfe ist, sich fallen lassen zu können. Aber jetzt hatten wir ja nur noch sehr schlichte und begrenzte Möglichkeiten. Trotzdem wollten wir Bilder schaffen, die die Menschen einen Karfreitag oder die Auferstehungsfreude eines Ostersonntags daheim an ihren Empfangsgeräten stimmig erleben lassen. Denn die Liturgie ist auch dafür da, den Glauben zu stärken. Und dem hat ein Domzeremoniar zu dienen. Wenn ich so zurückschaue, war es eigentlich oft so, dass für mich vieles das erste Mal war, ich nicht nur einmal ins kalte Wasser gesprungen bin.

 

 

 

Trotz dieser übergeordneten Verantwortung als Domzeremoniar waren Sie nicht zuletzt aber immer auch Seelsorger am Dom, haben selbst Messen gefeiert, viele Jahre die Erstkommunionkinder der Kölner Domsingschule begleitet und vor allem – wie gesagt – auch die Dommessdiener. Welche Erlebnisse verbuchen Sie als besonders bewegend?

 

Hopmann: Neun Jahre sind eine große Spanne, in der man miterlebt, wie Grundschulkinder oder die Jüngsten unter den Dommessdienern größer werden und ihre Fragen stellen. Besonders bewegend waren da immer die Beichtgespräche mit den Kindern und Jugendlichen. Ich habe viel von ihren Sorgen erfahren und von dem, was sie beschäftigt. Bei den älteren ging es dann zum Teil auch um eine Art Lebensberatung und die Frage: Was will ich aus meinem Leben einmal machen? Für diese intensiven Erfahrungen – auch bei vielen gemeinsamen Fahrten, wo sich ein intensiver Kontakt aufbaut – wie überhaupt für die vielen Gemeinschaftserlebnisse bin ich zutiefst dankbar.

 

Und dann habe ich immer diese Mischung aus den großen feierlichen Liturgien, die ich sehr liebe, und den schlichten, sehr ruhigen und einfachen Frühmessen geschätzt. Auch wenn das krasse Gegensätze sind, habe ich beides – jeweils in der Ergänzung zueinander – als sehr bereichernd erlebt. Denn das eine ist nicht wichtiger oder besser als das andere. Auch wenn ich nach außen überwiegend als Zeremoniar wahrgenommen wurde, der stets den Überblick behalten sollte, bin ich doch tief in meinem Herzen vor allem erst einmal Seelsorger.

 

 

 

Sie sitzen auf gepackten Koffern. In wenigen Tagen übernehmen Sie als Leitender Pfarrer drei Seelsorgebereiche mit 16 eigenständigen Pfarreien in Euskirchen. Ein großer Sprung aus dem Herzen des Erzbistums in eine ländliche Region. Auf was freuen Sie sich am meisten bei Ihrer neuen Aufgabe?

 

Hopmann: Auf das Gemeindeleben, aus dem ich ja auch komme, in dem ich groß geworden bin. Mit den Menschen mitleben, für sie da sein, mit ihnen teilen, was gerade ansteht – das ist das, worauf ich mich wirklich freue und neugierig bin. Und ich hoffe, dass ich trotz meiner Leitungsaufgabe vor allem Seelsorger sein darf. Denn der Dom hat ja kein Pfarrleben im klassischen Sinne. Daher bin ich nun gespannt auf die Gemeinden, auf dieses breite Spektrum so unterschiedlicher Menschen und auf das, was sie mit- und einbringen. Das ist schließlich das, was Katholischsein ausmacht – diese Vielfalt in der Einheit. Und diesen Reichtum an Fähigkeiten, Talenten und Charismen in allen seinen Ausprägungen zu ermöglichen und zu fördern ist ja die Aufgabe eines Pfarrers. Nicht zuletzt: den Glauben zu feiern, zu stärken und gemeinsam Christus zu suchen.

 

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