Hohe Domkirche zu Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Zum Domjubiläum 1948 konnten die meisten Kriegsschäden im Chor beseitigt werden, so daß dieser Bereich des Domes wieder für den Gottesdienst zur Verfügung stand. Aus diesem Anlaß erhielt die Kathedrale 1948 auch eine neue Orgel. Um diese möglichst nah an den Altarraum anzubinden, wurde ihr ursprünglicher Standort an der nördlichen Querhausfassade aufgegeben und es wurde in den Seitenschiffen der Chor-Nordseite eine Orgel- und Sängertribüne aus Stahlbeton errichtet. Das Orgelwerk erbaute die Werkstatt Klais. Als 1956 auch die westlichen Teile des Domes wieder geöffnet wurden, erweiterte man die aus 68 Registern, einem Spieltisch und einem Pedal bestehende Orgel entsprechend auf 88 Register.
Dr. Leonie Becks, Kunsthistorikerin