Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Die beiden Heiligen stehen in reich gegliederten, von der Architektur des Domes beeinflußten Architekturtabernakeln. Der hl. Silvester trägt den päpstlichen Ornat mit Tiara und Kreuzstab, der hl. Gregor priesterliche Meßkleidung und ein Buch. In den Sockeln ist das Wappen der Grafen von Nassau zu sehen. Das Fenster gehörte einst mit dem benachbarten Felix- und Nabor-Fenster in die Marienkapelle des Domes, wo es schon 1828 ausgebaut wurde. Seit 1962 ist das Fenster an seinem heutigen Platz.
Dr. Ulrike Brinkmann, Kunsthistorikerin
Detailansichten
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
Silvester

Silvester I.
Silvester kam im dritten Jahrhundert zur Welt und war von 314 bis zu seinem Tode im Jahre 335 Papst. In seine Amtszeit fiel das Ende der furchtbaren Christenverfolgungen. Nach einer Legende soll er Kaiser Konstantin den Großen getauft und damit von einer Aussatzerkrankung geheilt haben. Außerdem soll er zwölf Rabbiner in einem Streitgespräch besiegt und zum Christentum bekehrt haben. Darstellungen zeigen ihn meist im päpstlichen Ornat, sein Attribut ist unter anderem der Stab.

Fest: 31. Dezember

Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
Gregor

Gregor von Spoleto
Gregor war Priester in Spoleto. Der Legende nach erlitt er sein Martyrium unter Kaiser Diokletian durch Enthauptung. Die Reliquien kamen im 10. Jahrhundert unter Erzbischof Bruno in den Kölner Dom.

Er wird als Priester mit Buch, Palme und Schwert dargestellt.

Fest: 24. Dezember

Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
Wappen
Silvester
Gregor
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