Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
..

Erzbischof Brun(o) I. von Sachsen

Amtszeit 953-965

Erzbischof Brun (Bruno I.) ist der bedeutendste Vertreter des Typs der Reichsbischöfe im ottonisch-salischen Reichskirchensystem. Gleichzeitig ist er einer der herausragendsten Kölner Erzbischöfe und Gründer der Stifte St. Andreas, Groß St. Martin, St. Maria im Kapitol und der Benediktinerabtei St. Pantaleon. Er erweiterte den Dom um ein Seitenschiff auf jeder Seite und brachte Petrusstab und Petruskette nach Köln. Brun war der jüngste Sohn König Heinrichs I., also ein Bruder Ottos I. Am Hof Ottos war er Kanzler und Erzkaplan. Brun führte während des Italienfeldzuges Ottos die Regentschaft gemeinsam mit dem Bischof von Mainz und scheute auch vor Heereszügen nicht zurück. Brun war außerdem Herzog von Lothringen und damit der erste Kölner Erzbischof, der weltliche und geistliche Gewalt gleichermaßen in Händen hielt. Bis 1801 blieben die Erzbischöfe von Köln auch weltliche Regenten.
Brun wurde später als Heiliger verehrt.

 

Ruhestätte: Sarkophag in der Krypta der Kirche St. Pantaleon, Köln

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4