Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Stadtmauerrest

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Im zweiten Untergeschoss der Schatzkammer lassen sich noch Reste eines Abwasserkanals erkennen, der hier die in diesem Bereich verlaufende römische Stadtmauer durchbricht. Der Kanal war ursprünglich mit großen Sandsteinquadern, wie u. a. am rechten Bildrand zu sehen, ausgekleidet. Er weist schräg nach links in Richtung Rhein. Die Kanalsohle lag hier nur etwa 1 m unterhalb der römischen Geländeoberfläche, die damals auch schon stark nach Norden und vor allem nach Osten, zum Rhein hin, abfiel.

Die groben, dunklen Basaltsteine der dahinter liegenden Wand stammen aus gotischer Zeit. Den Durchbruch hat man damals vom dahinter liegenden Fundament des Domchores mit diesen Steinen verschlossen. Es ist anzunehmen, dass bei dieser Baumaßnahme die Gewölbesteine mit entfernt wurden. Ihre Abdrücke sind noch vor Ort zu erkennen.

Die Mauern am linken Bildrand sind im Zuge des Sakristeikellerausbaus ab 1867 entstanden.

 

Marianne Froning

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4