Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Fürstengräber

Foto: © Domgrabung Köln, G. Hauser

In den Jahren 1959/60 erlebte die Domgrabung einen Höhepunkt mit der Auffindung zweier reich ausgestatteter fränkischer Gräber.

Es handelt sich um die Bestattung einer Frau (vorne) und eines Jungen (hinten). Beide sind um 535 n. Chr. verstorben und wurden in Grabkammern, wohl innerhalb der damaligen Kirche, bestattet. Nach der Sitte der Zeit hat man ihnen Beigaben mit ins Grab gegeben: Schmuck, Gläser, Waffen, Möbel u. a. Die beiden Grabausstattungen sind von höchster Qualität und so reich an Edelmetall, dass hier von Angehörigen des fränkischen Hochadels oder gar der Königsfamilie ausgegangen werden darf. Es ist ein archäologischer Glücksfall, dass diese Grabfunde den Abbruch der merowingischen Kirche, den Bau des Alten Domes und den gotischen Neubau unbeschadet überstanden haben. Die Funde sind in der Domschatzkammer ausgestellt.

 

Thomas Höltken

 

 

 

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