Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Gräber in der Vorhalle

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Reste von zwei der vielen in der Nordwest-Vorhalle zum Alten Dom gefundenen Bestattungen sind hier aufgestellt. Die beiden Sarkophage sind aus Rotsandstein trapezförmig gearbeitet und mit einem Deckel versehen. Im Grab links lag ein Mann, dessen beigegebene Mitra seinen bischöflichen Rang anzeigt. Beide Beisetzungen waren im ehemaligen Vorhallenboden mit Schieferplatten abgedeckt. Auf den Sarkophagen ist eine der Grabeinfassungen abgelegt. Sie trägt eine Inschrift mit der Jahreszahl 1277 und belegt, dass der Westteil des Alten Domes nach dem Brand von 1248 und der provisorischen Wiederherrichtung weiter genutzt wurde.

Im dahinter liegenden Alten Dom selbst gibt es, gemäß dem Verbot von Laienbestattungen in Kirchen, nur wenige Gräber. Die meisten davon findet man in Türnähe. In diesem Bild ist in der rechten oberen Ecke der Schwellstein des Nordwestportals des Alten Domes zu sehen. Das Loch auf der freigelegten Vorderseite des Steines diente zum Einsetzen eines Hebewerkzeugs.

In der linken Bildhälfte ist ein gotisches Pfeilerfundament angeschnitten.

Auf dem Fußboden sind römische Ziegelplatten modern verlegt.

 

Ulrich Back

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4