Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
..

Emundusgrab

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Im unteren Bildbereich sieht man ein gemauertes Grab, bei dem vor allem Teile eines Sandsteinsarkophages Verwendung fanden.

Am oberen linken Bildrand ist ein kleines Säulchen und rechts davon der Rest einer Platte zu erkennen. Beides sind Fragmente eines Bogengrabmals aus der Zeit um 1200. Auf der Platte befand sich wahrscheinlich die Inschrift für den hier Bestatteten.

Das Grab ist auf der rechten Seite durch ein, hinter der modernen, hell gestrichenen Ziegelverbauung liegendes, gotisches Fundament gestört. Auf diesem steht ein Pfeiler, an dem im Kircheninnenraum eine Marmortafel mit einer Inschrift angebracht ist, die das Grab einem Grafen Emundus zuweist. Dieser hatte dem Dom seine Herrschaft Friesheim, heute ein Ortsteil von Erftstadt, übereignet. Ein Emundus, vielleicht derselbe, wurde auf der Aachener Synode von 825 zum königlichen Sendboten ernannt. Ein Emundus, möglicherweise wiederum derselbe, wird 833 in einem Verzeichnis der Kölner Dombibliothek als Vorbesitzer eines wertvollen Buches erwähnt.

 

Ulrich Back

 

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4