Einstieg zu einer barocken Gruft

Die im Foto zu sehende Gruft wurde zur Barockzeit unter der <LEX>Vierung</LEX> des Domes eingerichtet.

Oberhalb der Treppe liegt der zugesetzte Grufteingang, der im Domfußboden wohl durch eine Grabplatte markiert war. Nach jeder Beisetzung hat man den Zugang von außen wieder vermauert. Dies verdeutlicht der aus den Fugen gelaufene Mörtel, der kleine Schleier gebildet hat.

Die Särge waren auf quer in die Gruft eingesetzten Eisenstangen abgestellt.

Die Platten, die am vorderen rechten Bildrand zu erkennen sind, stammen noch vom Fußbodenbelag des Alten Domes. Sie wurden beim Bau der Grabstätte wieder freigelegt und als Gruftboden weitergenutzt.

 

Ulrich Back