Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Blick durch das Nordwestportal

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Links des quadratischen Gullysteins mit dem kreisrunden Loch in der Mitte verlief eine Gasse des römischen Köln. Die Mauer unmittelbar rechts des Gullys zeigt noch die Flucht der Straßenkolonnade an.

Die Steinsärge links gehören zum Alten Dom.

Im Bildvordergrund ist die Schwelle seines zweiflügeligen Nordwestportals erhalten. In den großen Quadern erkennt man in der Mitte eine eingebleite Eisenklammer mit Ösenende zur Aufnahme eines Fallriegels. Im Bildhintergrund ist ein querlaufendes Fundament des Alten Domes zu sehen. Es trägt ein ausgeprägtes Fundamenthaupt aus großen, wiederverwendeten Quadern. Solche lagen ursprünglich auf allen größeren Binnenfundamenten und verdeutlichten den Grundriss des Alten Domes in seinem Fußboden. Das Querfundament zeigt einen großen Riss, der unterirdisch entstand, als in gotischer Zeit die Belastung der links und rechts aufgesetzten Fundamente beim Hochziehen der darauf ruhenden Pfeiler und Gewölbe immer größer wurde. Davor, im Mittelgrund, stehen weitere Pfeilerfundamente zum gotischen Dom.

Die weiß gestrichenen Ziegelmauern sind moderne Sicherungsmaßnahmen.

 

Ulrich Back

 

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4