Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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News

31.01.2019

Kölner Dom sucht Domschweizerinnen

Köln, Dom, Westportal, Begrüßung der Dombesucher und Sicherheitskontrollen durch die Domschweizer © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach

Das Kölner Domkapitel stellt neue Aushilfs-Aufsichtskräfte ein – und freut sich über weiblichen Zuwachs in der bis dato rein männlichen Riege der Domschweizer.

„Wir glauben, dass Frauen und Männer sich insgesamt bei dieser Tätigkeit gut ergänzen würden – so wie in den anderen Arbeitsbereichen an der Hohen Domkirche: In der Sakristei, in der Schatzkammer und in der Turmbesteigung“, sagte Dompropst Gerd Bachner heute vor Medienvertretern. „Für den Kölner Dom wären Domschweizerinnen eine echte Bereicherung, schließlich kommen sowohl weibliche als auch männliche Besucher in den Kölner Dom. Wir wünschen uns am Dom Aufsichtskräfte, die ihren Aufgaben mit Leidenschaft, Menschenkenntnis und Sensibilität nachgehen. Ich bin überzeugt davon, dass Frauen uns in diesem Feld bereichern können.“

 

Die Domschweizer, so der Dompropst weiter, seien die „Visitenkarte der Kölner Kathedrale“ und zugleich ein „Berufsstand im Wandel“: In den vergangenen Jahren habe sich der Altersdurchschnitt der Aufsichtskräfte mit den roten Talaren auf 47 verjüngt. „Dass sich dieser Wandel in den kommenden Jahren fortsetzt, ist dem Domkapitel ein Anliegen. Deshalb würden wir es begrüßen, wenn in Zukunft auch weibliche Domschweizer das Gesicht unseres Domes prägen.“

 

Zu den Aufgaben der 28 Domschweizer am Hohen Dom zu Köln gehört es, für Ordnung und Ruhe zu sorgen und den Dombesuchern als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Sie schließen den Dom auf und ab, läuten die Glocken, füllen die Schriftenstände auf und entsorgen abgebrannte Kerzen. Bewerben könne sich jeder, der sich mit den Aufgaben, Zielen und Werten der katholischen Kirche identifiziere, über eine freundliche, kommunikative und serviceorientierte Persönlichkeit verfüge und auch zur Arbeit an Wochenenden sowie Feiertagen bereit sei, so der Dompropst.

 

Der Begriff Kirchenschweizer hat tatsächlich mit dem Land Schweiz zu tun, denn im 17. und 18. Jahrhundert waren es oft ehemalige Soldaten aus der Schweiz, die ins Ausland gingen und sich beim Militär oder als Wachpersonal die außer Landes gegangen waren und unter anderem als Soldaten oder als Wachpersonal Geld verdienten. Ein sogenannter Türhüter oder Hausmeister eines reichen Privathauses wurde zu dieser Zeit auf Französisch „Suisse“ (Schweizer) genannt. Der Name hat sich für das heutige Aufsichtspersonal in Kathedralen erhalten. Domschweizer gibt es zum Beispiel an den Domen in Tier, Bamberg, Mainz und Salzburg. Am Kölner Dom waren bislang mit dieser Aufgabe traditionell Männer betraut.

 

Die aktuell ausgeschriebenen Stellen als Aushilfskräfte im Bereich des Aufsichtsdienstes am Kölner Dom haben einen Beschäftigungsumfang von maximal 50 Prozent (19,5 Wochenstunden) / Arbeit auf Abruf. Interessentinnen und Interessenten können Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 22. Februar 2019 senden an: Rendantur der Hohen Domkirche, z.Hd. Frau Simone Reiter, Roncalliplatz 2, 50667 Köln – oder an simone.reiter[at]domrendantur-koeln[dot]de.

 

Markus Frädrich

Köln, Dom, Chorumgang, Domschweizer versorgt die Kerzenbänke des Domes © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach

Köln, Dom, Westportal, Begrüßung der Dombesucher und Sicherheitskontrollen durch die Domschweizer © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach

Köln, Dom, Westportal, Begrüßung der Dombesucher und Sicherheitskontrollen durch die Domschweizer © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4