Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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News

09.04.2019

Musik zur Karwoche

Kölner Domchor mit Schütz-Passion und Passions-Motetten im Dom

Die Kölner Dommusik ist immer wieder ein gefragter Kooperationspartner. Nun tritt der Kölner Domchor erstmalig auch beim Kölner Fest für Alte Musik auf: am Freitag, dem 12. April, um 20.15 Uhr im Kölner Dom.

 

Domkapellmeister Eberhard Metternich gehört dabei zu denen, die die Ursprungsidee dieser Reihe, nämlich alte Musik zu machen, wörtlich nehmen. Dementsprechend bietet er in der fünften Woche der Fastenzeit Passionsmotetten von Tomás Luis de Victoria, Orlando di Lasso, Carlo Gesualdo da Venosa und Giovanni Pierluigi da Palestrina an; höchst anspruchsvolle Kompositionen, wie er betont, mit komplizierten harmonischen Wendungen, gerade auch bei den Stücken "In monte Oliveti" oder "Tenebrae factae sunt" - zu deutsch: Es ward Finsternis... von Renaissance-Meister Gesualdo. Den Abschluss des Konzertes, das gleichzeitig in der Reihe "Geistliche Musik am Dreikönigenschrein" stattfindet, bildet dann die Johannes-Passion von Heinrich Schütz mit den Solisten Maximilian Fieth, Evangelist, Konstantin Paganetti, Christus, und Benedict Nagel, Petrus und Pilatus.

 

"Ich freue mich, dass dieses traditionelle Musikfest nun auch seinen Weg in den Kölner Dom gefunden hat und der Kölner Domchor als das historische Ensemble des Domes schlechthin mit seiner Musik zur Karwoche wesentlich daran beteiligt sein wird", kommentiert Metternich die aktuell entstandene Kooperation zwischen ihm und Christoph Spering, dem neuen künstlerischen Leiter des Festivals. Ein Auftritt innerhalb dieses Rahmens schaffe für die Sänger eines über 155 Jahre alten Ensembles, dessen Wurzeln bis ins frühe Mittelalter zurückreichen, ein hohes Maß an Authentizität. Einerseits bei einer Initiative wie dem Acht Brücken-Festival mit seiner Ausrichtung auf Musik der Moderne mitzuwirken und dann auch wieder bei einem solchen Festival mit Kompositionen aus dem 16. und 17. Jahrhundert sorge letztlich für eine breite inhaltliche Aufstellung der Kölner Dommusik, die von der Vielseitigkeit solcher Anfragen nur profitiere.

 

Der Eintritt zu diesem Domkonzert ist frei.

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4