Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Dombauarchiv

Das alte Archiv der Dombauhütte wurde 1794 von den französischen Revolutionstruppen nach Paris verbracht und gilt seither als verschollen. Nur wenige mittelalterliche Pläne tauchten im frühen 19. Jahrhundert wieder auf; drei gelangten zurück in den Besitz der Dombauhütte. Sie geben ein eindrucksvolles Beispiel von den hohen technischen und künstlerischen Fähigkeiten der mittelalterlichen Baumeister – allen voran der sogenannte Riss F. Der über vier Meter hohe Plan, der größte erhaltene mittelalterliche Bauplan überhaupt, ist wahrscheinlich um 1280 entstanden und zeigt die Westfassade des Domes, wie sie erst 600 Jahre später vollendet wurde.

In erster Linie umfasst das das Dombauarchiv heute den Archivalienbestand zum Dombau seit dem 19. Jahrhundert. Darunter befinden sich ca. 20.000 Pläne und Zeichnungen zu Bau und Ausstattung des Kölner Domes, sämtliche Akten zum Dombau seit 1833, ca. 30.000 Fotos, darunter kostbare und seltene Fotografien des 19. Jahrhunderts, und eine Spezialbibliothek. Hinzu kommen Sammlungen von Gemälden, Grafiken und kunstgewerblichen Objekten.

Die Erforschung des Kölner Domes und seiner Ausstattung anhand der Unterlagen des Dombauarchivs ist Voraussetzung für die laufenden Restaurierungsarbeiten am Dom.

Vom Dombauarchiv wird auch das wissenschaftliche Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins, das seit 1841 bestehende »Kölner Domblatt«, herausgegeben.

 

Kontakt
Dombauarchiv Köln
Roncalliplatz 2
50667 Köln
Tel.: 0221 - 17940-300
Fax: 0221 - 17940-399
e-mail: info[at]dombauarchiv-koeln[dot]de
www.dombau-koeln.de

Anfahrt

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4