Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
..

Newsroom - Detailseite

04.04.2019

Beschädigte Dom-Fiale notgesichert – Domschatzkammer öffnet wieder

Köln, Dom, Nordquerhaus, östlicher Strebebogen, Gerüstaufbau zur Notsicherung bzw.

Die Kölner Dombauhütte hat das Ziertürmchen, dessen Beschädigung vor einigen Wochen im Sturmtief "Eberhard" aufgefallen ist, provisorisch fixiert. Die Domschatzkammer kann morgen wieder öffnen. Nächste Woche beginnt die dauerhafte Reparatur der Fiale.

Nach dem Aufbau eines 40 Meter hohen Gerüsts auf der Nordseite des Kölner Domes haben Mitarbeiter der Kölner Dombauhütte die acht Meter hohe und rund vier Tonnen schwere Fiale mit Spanngurten gesichert. "Deshalb können wir ab dem morgigen Samstag die Domschatzkammer wieder für die Öffentlichkeit freigeben", so Dombaumeister Peter Füssenich. "Allerdings wird sie zunächst nur über den Dom-Innenraum zugängig sein."

 

Ehe das geschieht, werden allerdings noch mindestens vier Monate vergehen – denn die Beschädigung der Fiale ist größer als zunächst angenommen. "Bei der näheren Untersuchung der Fiale hat sich herausgestellt, dass Teile des Steinwerks erneuert werden müssen", erklärt Füssenich. "Wir müssen die gesamte, aus neun Teilen bestehende Fiale abbauen. Der beschädigte Basisstein muss neu geschlagen werden, die noch vorhandenen übrigen Teile werden dann wieder aufgesetzt und verankert."

 

Das Türmchen stammt aus den 1960er Jahren und besteht aus Londorfer Basaltlava. Seine Beschädigung war am 10. März durch die Orkanböen des Sturmtiefs "Eberhard" aufgefallen. Die Kölner Dombauhütte hatte in den Tagen nach dem Sturm zunächst versucht, das Ausmaß des Schadens mit einer Hubbühne zu prüfen. Weil die Schadstelle nicht erreicht werden konnte, erfolgte der Aufbau eines Gerüsts. Die unmittelbar unterhalb der Schadstelle gelegene Domschatzkammer, in der unter anderem kostbare Reliquiare, liturgische Geräte, Handschriften und Gewänder ausgestellt sind, musste rund einen Monat aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben.

 

Markus Frädrich

zum Abbau der durch den Sturm beschädigten Fiale © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach

Köln, Dom, Nordquerhaus, östlicher Strebebogen, Gerüstaufbau zur Notsicherung bzw.

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4