Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Die Portale d. südlichen Querhausfassade

Foto: © Dombauarchiv Köln, A. Wolff

Diese Fassade war zwar im Mittelalter vorgesehen und im Ostteil bereits fundamentiert, aber noch nicht begonnen worden. Eine Planzeichnung ist nicht überliefert. Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner entwickelte deshalb im Anschluß an die Architektur des Südturmes einen neuen Entwurf. Die Ausstattung der bereits 1855 vollendeten Südfront mit Skulpturen zog sich von 1851 bis 1869 hin. Nach dem von Sulpiz Boisserée entworfenen und vom Domkapitel beschlossenen Programm fertigte der hochangesehene Münchener Bildhauer Ludwig Schwanthaler bereits 1847 Bleistiftzeichnungen für sämtliche Figuren an. Nach seinem Tode beauftragte man Christian Mohr aus Andernach mit der Ausführung. Sein Verdienst war es, die noch recht klassizistischen Entwürfe Schwanthalers in eine neugotische Formensprache übersetzt zu haben, die sich am Werk der in Rom lebenden deutschen Maler, vor allem Friedrich Overbecks, orientierte. Seine Skulpturen gelten als der Gipfel romantisch-nazarenischer Bildhauerkunst in Deutschland.
Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.

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