Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Georg Grasegger, Hl. Michael, 1920

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Die monumentale, ungefaßte Eichenholzplastik des hl. Michael wurde als Totengedenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges durch den Kölner Bildhauer Georg Grasegger geschaffen und kam 1920 in den Dom. Die überlebensgroße Figur wird von einer hochrechteckigen Holzplatte hinterfangen, auf der zu beiden Seiten des Erzengels die Namen der im Krieg Gefallenen zu lesen sind. Der hl. Michael ist hier als Drachentöter, als Bezwinger des Bösen dargestellt, und trägt Schwert und Schild. Unter seinen Füßen liegt der sich windende Teufel, der beidseitig von den knienden Figuren des Dombaumeisters und des Dompropstes gerahmt wird. Der hl. Michael ist die erste moderne Plastik, die nach Fertigstellung des Domes im 19. Jahrhundert aufgestellt wurde.
Dr. Leonie Becks, Kunsthistorikerin

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4