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    Misa
    Catedral parcialmente cerrada
    Acceso reservado a las personas que desean asistir a misa
    Temperatura interior:
    Temperatura exterior:

Serafines

Foto: © Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Der Engelszyklus in den Arkadenzwickeln des Hochchores ist in den Jahren 1843 bis 1845 durch den spätnazarenischen Maler Edward von Steinle in Freskotechnik auf Goldgrund ausgeführt worden. Das hierarchisch gegliederte Bildprogramm, die neun Chöre der Engel, ersetzt die zu Beginn des 14. Jahrhunderts entstandene mittelalterliche Ausmalung, die Engel mit Musikinstrumenten und Weihrauchfässern zeigte. Da diese Fresken schon im 19. Jahrhundert weitgehend zerstört waren, entschied man sich für einen Neuentwurf. Der Zyklus beginnt im Westen an den beiden östlichen Vierungspfeilern und endet im Osten in den kleineren Arkaden des Chorschlusses. Die Anordnung der Engel in den insgesamt fünfzehn Arkadenfeldern folgt der von Dionysios Areopagites formulierten Vorstellung, nach der die verschiedenen Engel hierarchisch unterschieden werden. So bilden drei Hierarchien mit jeweils drei Unterteilungen in absteigender Folge die neun Chöre der Engel. Von Westen nach Osten fortlaufend erscheinen in den jeweils einander gegenüberliegenden Arkaden die gleichen Stufen der Hierarchie. Das kompositorisch verbindende Element bildet der goldene, wenngleich unterschiedlich gemusterte Hintergrund in allen Bogenfeldern, vor dem die Engel zu schweben scheinen.
Dr. Leonie Becks, Kunsthistorikerin

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