Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Chormosaik

Foto: © Dombauarchiv Köln, M. Bräker

Bereits acht Jahre vor seiner architektonischen Vollendung hatte ein Wettbewerb zur Innenausstattung des Domes die Diskussion um eine angemessene Fußbodenbeflurung entfacht. Realisiert wurde schließlich ein revidierter 'Generalentwurf' des Architekten August von Essenwein aus dem Jahre 1887, der für Chor und Vierung aus Gründen der besseren Haltbarkeit anstelle von Intarsien einen Boden mit Bildfeldern aus keramischen Mosaiksteinchen der Firma Villeroy & Boch vorsah. Langhaus und Querschiffe sollten einen schlichten Sandsteinbelag erhalten. Entsprechend der räumlichen Disposition des Chores umfassen die Darstellungen der Mosaiken drei große Themenkomplexe. Die Geschichte des Erzbistums, repräsentiert durch die Namen und Wappen der Kölner Bischöfe und Erzbischöfe, nimmt den gesamten Chorumgang ein. Innerhalb des Binnenchores stehen die christliche Weltordnung und der Mensch im Mittelpunkt. Die Vierung bietet ein Abbild des Kosmos. Noch zu Lebzeiten Essenweins wurden die Arbeiten dem Freiburger Glasmaler Fritz Geiges übertragen, der sie 1899 vollendete. Mit 1350 qm ist das Fußbodenmosaik das größte Kunstwerk des Domes. (KH)

Im Mai 1891 war das große Mosaik der Vierung vollendet, das heute unter einem hölzernen Podest verborgen liegt. Dargestellt ist der Kosmos, dessen Mittelpunkt die Sonne bildet, umgeben von Personifikationen der Tageszeiten, Darstellungen der Mondphasen und einem Kranz von Tierkreiszeichen in kleinen Rundmedaillons. In den Ecken des zentralen Quadratfeldes sind Personifikationen der vier Himmelsrichtungen mit ihren zugehörigen Winden zu sehen. Hinzu gesellen sich in vier ausdrucksstarken Köpfen die menschlichen Temperamente. Als gekrönte Jünglingsgestalten erscheinen schließlich in kleinen quadratischen Bildfeldern die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft).
Dr. Klaus Hardering, Kunsthistoriker

 

 

Veröffentlichungen zum Mosaik

Arnold Wolff: Das Chormosaik im Kölner Dom
84 Seiten, 127 Farb-, 9 s/w-Abbildungen, 1 farbiger Plan, Paperback, fadengeheftet, 8-seitiger Umschlag, 21 x 27 cm
www.verlag-koelner-dom.de

Puzzle »Mosaik«: Kölner Dom
572 Teile, ca. 50 x 50 cm, 14–99 Jahre
www.verlag-koelner-dom.de

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4