Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Kaiserglocke

Dem Wunsche, das Kölner Domgeläute nach unten zu erweitern, kam man nach dem Kriege von 1870/71 näher, als Kaiser Wilhelm I. der Bitte entsprach, erbeutete französische Bronzekanonen zur Verfügung zu stellen. Die 22 Geschütze wurden am 11. Mai 1872 vor dem Dom aufgestellt. Aus ihnen goß Andreas Hamm in Frankenthal am 19. August 1873 eine über 27.000 kg schwere Glocke. Doch der Ton mißfiel, so daß am 13. November 1873 ein zweiter Guß erforderlich wurde.

 

Kurz vor dem Ende des ersten Weltkrieges wurde die Kaiserglocke im Glockenturm zerlegt und ihr Metall im Juli 1918 zu Kriegszwecken abgeliefert. Als Nachfolgerin der Kaiserglocke wurde 1923 die St. Petersglocke gegossen.

 

Prof. Dr. Arnold Wolff, Dombaumeister a.D.

Fakten

Guß:
Andreas Hamm
Frankenthal 1874

Durchmesser: 342 cm
Gewicht: 27000 kg
Schlagton: cis
Zerlegt: 1918

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4