Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Rekonstruktion Knaben-/ Frauengrab

Foto: © T. Kern

Oberes Bild:

Der kleine Prinz wurde nicht in einen Sarg, sondern in sein mit kunstvoller Drechselarbeit verziertes Kinderbett gelegt, dem ebenso wie dem am Fußende stehenden Stuhl die Beine gekürzt waren, damit sie in die niedrige Grabkammer hinein paßten. An der Stuhllehne hing sein Helm; neben dem Bett stand auf der einen Seite der Schild, auf der anderen lagen Ango, Lanze und Franziska. Unter und neben dem Stuhl standen – wie im Frauengrab – verschiedene Behältnisse als Grabbeigaben: Holzeimer und Feldflasche, Holzschälchen, Glasflaschen mit Salben und Parfüms, ein gläserner Sturzbecher und ein für die ungelenke Kinderhand besser geeigneter einfacher Becher aus Birkenholz.

Unteres Bild:

Der Toten ist zur Grablegung ihre Tracht und ihr sehr kostbarer Schmuck angelegt worden. Die Identität der Dame ist zwar unbekannt; möglicherweise handelt es sich um die langobardische Prinzessin Wisigarde, über deren Schicksal uns der fränkische Geschichtsschreiber Gregor von Tours unterrichtet hat. Daneben wurden einige Gegenstände des persönlichen Besitzes (z.B. Bulla und Schere) mit in den hölzernen Sarg gelegt, der bei Auffindung bis auf einige Splitter vergangen war. Von der Wolldecke, mit der der Sarg zugedeckt wurde, ist gleichfalls nur ein kleines Stück auf dem korrodierten Bronzebecken am Fußende (rechts) erhalten. An diesem Ende der aus Trachytplatten errichteten Grabkammer wurden auch weitere Behältnisse als Grabbeigaben abgestellt: ein Eimer, ein Kasten sowie eine Feldflasche aus Holz, Glasflaschen mit Salben und Parfüms, ein Sturzbecher und Glasschalen.
Dr. Georg Hauser, Archäologe

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