Ab 1. März 2017 gelten folgende Regelungen:
Für den Dom gilt ein striktes Verbot für das Mitführen von großen Koffern, Reisetaschen, Wanderrucksäcken. Handgepäck bleibt erlaubt (Handtaschen, kleine Rucksäcke und kleine Rollkoffer).
Das Mitführen von eigenen Sitzgelegenheiten (z. B. Klappstühle) ist nicht gestattet.
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Wandgrab und Schrein d. seligen Richeza

Köln, Dom, Chor, Chorumgang, Johanneskapelle, Grabmal der seligen Richeza
Köln, Dom, Chor, Chorumgang, Johanneskapelle, Grabmal der seligen Richeza

In diesem schlichten, mit klassizistischen Festons verzierten Holzsarkophag liegen die Gebeine der seligen Richeza, der ehemaligen Königin von Polen und Enkelin Kaiser Ottos II. und seiner Gemahlin Theophanu. Richeza war schon zu Lebzeiten eine Wohltäterin des Domes. Nach ihrem Tode 1063 wurde ihr ein Grab in der Stiftskirche St. Maria ad Gradus im Osten des Domes errichtet. 1817, nach Auflösung des Stiftes, gelangte der hölzerne Schrein mit den sterblichen Überresten in den Dom. Für ihn wurde die klassizistische Grabanlage erbaut. Zu beiden Seiten des Grabmals sind auf Schiefertafeln die Bildnisse Richezas und des Erzbischofs Anno II. zu sehen. Sie stammen von der spätmittelalterlichen Grabanlage aus St. Maria ad gradus.
Dr. Leonie Becks, Kunsthistorikerin

Kulturstiftung Kölner Dom Das Generationenprojekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom ZENTRAL-DOMBAU-VEREIN ZU KÖLN VON 1842 DOMKLOSTER 4