Aschermittwoch
Aschermittwoch der Künstler
Fastensonntage
Kreuzweg
DIE NACHT DER RAUM DIE STILLE
Männerwallfahrt und Schweigegang
Fürbitten
Liebe Besucherinnen und Besucher

ist der Mensch dem Schicksal wirklich ohnmächtig und willenlos ausgeliefert? Oder wird er von einem Gott, einem Glauben getragen?

Diese zentrale Frage steht über der Domlesung im Rahmen der lit.COLOGNE, zu der wir am 12. März in den Kölner Dom einladen. Und sie passt bestens in die aktuelle liturgische Zeit: Die Fastenzeit oder österliche Bußzeit. Eine Zeit des Innehaltens und der Einkehr, die uns ermutigt, uns mit existenziellen Fragen zu unserem Menschsein auseinanderzusetzen.

Herzlich lade ich Sie ein, in dieser vorösterlichen Zeit einmal bewusst ein Stück zur Seite zu treten und Ihren Alltag, Ihr Leben und Ihren Glauben zu reflektieren. Nutzen Sie diese Zeit der Umkehr und Versöhnung, um „reinen Tisch“ zu machen – mit sich selbst, mit ihren Menschen und mit Gott, unserem Schöpfer.

ist der Mensch dem Schicksal wirklich ohnmächtig und willenlos ausgeliefert? Oder wird er von einem Gott, einem Glauben getragen?

Diese zentrale Frage steht über der Domlesung im Rahmen der lit.COLOGNE, zu der wir am 12. März in den Kölner Dom einladen. Und sie passt bestens in die aktuelle liturgische Zeit: Die Fastenzeit oder österliche Bußzeit. Eine Zeit des Innehaltens und der Einkehr, die uns ermutigt, uns mit existenziellen Fragen zu unserem Menschsein auseinanderzusetzen.

Herzlich lade ich Sie ein, in dieser vorösterlichen Zeit einmal bewusst ein Stück zur Seite zu treten und Ihren Alltag, Ihr Leben und Ihren Glauben zu reflektieren. Nutzen Sie diese Zeit der Umkehr und Versöhnung, um „reinen Tisch“ zu machen – mit sich selbst, mit ihren Menschen und mit Gott, unserem Schöpfer.

Alles Gute und Gottes Segen wünscht Ihnen,

Prälat Gerd Bachner
Dompropst

Aschermittwoch im Dom

Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Segnung der Asche

Liebe Brüder und Schwestern,
Wir wollen Gott, unseren Vater, bitten, dass er diese Asche segne, die wir als Zeichen der Buße empfangen:
Gott, du willst nicht den Tod des Sünders, du willst, dass er sich bekehrt und lebt.
Erhöre gnädig unsere Bitten:
Segne diese Asche, mit der wir uns bezeichnen lassen,weil wir wissen, dass wir Staub sind und zum Staub zurückkehren.
Hilf uns, die vierzig Tage der Buße in rechter Gesinnung zu begehen.
Verzeih uns unsere Sünden, erneuere uns nach dem Bild deines Sohnes und schenke uns durch seine Auferstehung das unvergängliche Leben.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.

Bedenke, Mensch, dass du Staub bist
und wieder zum Staub zurückkehren wirst.

Segnung und Auflegung der Asche wird in jeder Heiligen Messe vorgenommen.

06:30 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
07:15 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
07:45 Uhr
Beichte bis 08.45 Uhr
08:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
09:00 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
18:30 Uhr
Hl. Messe am Vierungaltar
Lesung aus dem Buch Joël

Aufruf zu Umkehr und Buße

Joël 2, 12-18
Auch jetzt noch - Spruch des HERRN: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen! Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld und es reut ihn das Unheil. Wer weiß, vielleicht kehrt er um und es reut ihn und er lässt Segen zurück, sodass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den HERRN, euren Gott. Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach. Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des HERRN sollen sprechen: Hab Mitleid, HERR, mit deinem Volk und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten! Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott?
Da erwachte im HERRN die Leidenschaft für sein Land und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Vom Almosen

Matthäus 6, 1-4
Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Vom Beten

Matthäus 6, 5-6
Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Vom Fasten

Matthäus 6, 16-18
Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Aschermittwoch der Künstlerinnen und der Künstler 2020

Mittwoch, 26. Februar 2020
Pontifikalamt 11.00 Uhr in der Kirche Groß St. Martin

Mit Künstlerinnen und Künstlern in vielen Städten der Welt begehen wir in Köln die Feier des Aschermittwochs. Mit dem Erzbischof von Köln Rainer Maria Kardinal Woelki laden in diesem Jahr Lars Käker  und Katja Ploetz ein, stellvertretend für alle Künstlerinnen und Künstler, aus den Bereichen von Architektur und Bildender Kunst, Theater, Film, Musik, Rundfunk, Fernsehen, Kunstwissenschaft, Literatur und Kritik.

Weitere Information
Programm
Anmeldung

Sonntage in der Fastenzeit
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte
1. Fastensonntag

Die Versuchung Jesu

Matthäus 4,1-11
Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm.

Sonntag 01.03.2020
07:00 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
08:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
09:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
10:00 Uhr
Kapitelsamt am Vierungsaltar (Mit Dommusik: Vokalensemble Kölner Dom)
12:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
18:00 Uhr
Chorvesper
19:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
2. Fastensonntag
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach
Christusfenster

Die Verklärung Jesu

Matthäus 17,1-9
Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürchteten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht! Und als sie aufblickten, sahen sie niemanden außer Jesus allein. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemandem von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist!

Sonntag 08.03.2020
07:00 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
08:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
09:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
10:00 Uhr
Kapitelsamt am Vierungsaltar mit Dommusik: Vokalensemble Kölner Dom
12:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
14:30 Uhr
Sondergottesdienst am Vierungsaltar zu Ehren d. seligen Richeza
17:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
18:00 Uhr
Chorvesper
19:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Grabmal der seligen Richeza

Die selige Richeza (Rixa)

Die selige Richeza, Enkelin Kaiser Ottos II. und seiner Gemahlin Theophanu, wurde um das Jahr 1000 als Tochter des Pfalzgrafen Erenfried geboren.
Sie heiratete den polnischen König Miezko II. und versuchte während ihrer kurzen Ehe das Christentum in Polen zu fördern.
Nach dem Tod Miezkos wurde die Königin mit ihrem Sohn, dem späteren polnischen König Kasimir, aus Polen vertrieben und kehrte an den Rhein zurück, wo sie sich Werken der Nächstenliebe widmete.
Richeza war schon zu Lebzeiten eine Wohltäterin des Domes. Nach ihrem Tode 1063 wurde ihr ein Grab in der Stiftskirche St. Maria ad Gradus im Osten des Domes errichtet.
1817, nach Auflösung des Stiftes, gelangte der hölzerne Schrein mit den sterblichen Überresten in den Dom. Für ihn wurde die klassizistische Grabanlage erbaut. Zu beiden Seiten des Grabmals sind auf Schiefertafeln die Bildnisse Richezas und des Erzbischofs Anno II. zu sehen. Sie stammen von der spätmittelalterlichen Grabanlage aus St. Maria ad gradus.

 

 

3. Fastensonntag
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach
Christusfenster

Jesus in Samaria

Johannes 4,5-42
So kam er zu einer Stadt in Samarien, die Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.
Da kam eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die Samariterin sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um etwas zu trinken bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.
Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.
Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden?
Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.
Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen!
Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.
Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden.
Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht. Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, doch keiner sagte: Was suchst du? oder: Was redest du mit ihr?
Die Frau ließ ihren Wasserkrug stehen, kehrte zurück in die Stadt und sagte zu den Leuten: Kommt her, seht, da ist ein Mensch, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Christus? Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm.
Währenddessen baten ihn seine Jünger: Rabbi, iss! Er aber sagte zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt.
Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht?
Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu vollenden. Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Sieh, ich sage euch: Erhebt eure Augen und seht, dass die Felder schon weiß sind zur Ernte! Schon empfängt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben, sodass sich der Sämann und der Schnitter gemeinsam freuen. Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer sät und ein anderer erntet. Ich habe euch gesandt zu ernten, wofür ihr euch nicht abgemüht habt; andere haben sich abgemüht und euch ist ihre Mühe zugutegekommen.
Aus jener Stadt kamen viele Samariter zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte. Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Rede glauben wir, denn wir haben selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.

Sonntag 15.03.2020
07:00 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
08:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
09:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
10:00 Uhr
Kapitelsamt am Vierungsaltar mit Dommusik: Domkantorei Köln
12:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
17:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
18:00 Uhr
Chorvesper mit Dommusik: Mädchenchor am Kölner Dom
19:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
4. Fastensonntag
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte

Die Heilung des Blindgeborenen

Johannes 9,1-41
Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war.
Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde?
Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden. Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann.

Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Das heißt übersetzt: der Gesandte.
Der Mann ging fort und wusch sich.
Und als er zurückkam, konnte er sehen. 

Die Nachbarn und jene, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere sagten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es.
Da fragten sie ihn: Wie sind deine Augen geöffnet worden? Er antwortete: Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Teig, bestrich damit meine Augen und sagte zu mir: Geh zum Schiloach und wasch dich! Ich ging hin, wusch mich und konnte sehen.
Sie fragten ihn: Wo ist er? Er sagte: Ich weiß es nicht.
Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Er antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen und ich wusch mich und jetzt sehe ich.
Einige der Pharisäer sagten: Dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann sagte: Er ist ein Prophet.

Die Juden aber wollten nicht glauben, dass er blind gewesen und sehend geworden war. Daher riefen sie die Eltern des von der Blindheit Geheilten und fragten sie: Ist das euer Sohn, von dem ihr sagt, dass er blind geboren wurde? Wie kommt es, dass er jetzt sieht? Seine Eltern antworteten: Wir wissen, dass er unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. Wie es kommt, dass er jetzt sieht, das wissen wir nicht. Und wer seine Augen geöffnet hat, das wissen wir auch nicht. Fragt doch ihn selbst, er ist alt genug und kann selbst für sich sprechen! Das sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden fürchteten; denn die Juden hatten schon beschlossen, jeden, der ihn als den Christus bekenne, aus der Synagoge auszustoßen. Deswegen sagten seine Eltern: Er ist alt genug, fragt ihn selbst!

Da riefen die Pharisäer den Mann, der blind gewesen war, zum zweiten Mal und sagten zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. Er antwortete: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Nur das eine weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehe. Sie fragten ihn: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er deine Augen geöffnet? Er antwortete ihnen: Ich habe es euch bereits gesagt, aber ihr habt nicht gehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt etwa auch ihr seine Jünger werden? Da beschimpften sie ihn: Du bist ein Jünger dieses Menschen; wir aber sind Jünger des Mose. Wir wissen, dass zu Mose Gott gesprochen hat; aber von dem da wissen wir nicht, woher er kommt.
Der Mensch antwortete ihnen: Darin liegt ja das Erstaunliche, dass ihr nicht wisst, woher er kommt; dabei hat er doch meine Augen geöffnet. Wir wissen, dass Gott Sünder nicht erhört; wer aber Gott fürchtet und seinen Willen tut, den erhört er. Noch nie hat man gehört, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat. Wenn dieser nicht von Gott wäre, dann hätte er gewiss nichts ausrichten können. Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus.

Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn? Da antwortete jener und sagte: Wer ist das, Herr, damit ich an ihn glaube? Jesus sagte zu ihm: Du hast ihn bereits gesehen; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.

Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die nicht Sehenden sehen und die Sehenden blind werden. Einige Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies. Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind? Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde.

Sonntag 22.03.2020
07:00 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
08:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
09:00 Uhr
Hl. Messe am Hochaltar
10:00 Uhr
Kapitelsamt am Vierungsaltar mit Dommusik: Kölner Domchor
12:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
17:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
18:00 Uhr
Chorvesper
19:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
5. Fastensonntag
Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: J. Rumbach
Christusfenster

Die Auferweckung des Lazarus

Johannes 11,1-45
Ein Mann war krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta.
Maria war jene, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihren Haaren abgetrocknet hatte; deren Bruder Lazarus war krank. Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.

Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Die Jünger sagten zu ihm: Rabbi, eben noch suchten dich die Juden zu steinigen und du gehst wieder dorthin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. So sprach er. Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden. Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf. Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. Doch wir wollen zu ihm gehen. Da sagte Thomas, genannt Didymus, zu den anderen Jüngern: Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben!

Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.

Jesus sagte zu ihr:
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.
Glaubst du das?  Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.
Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen. Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm. Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen; er war noch dort, wo ihn Marta getroffen hatte.

Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass sie plötzlich aufstand und hinausging. Da folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen. Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sagte zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.
Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh!

Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?

Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen!
Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

Sonntag 29.03.2020
07:00 Uhr
Hl. Messe in der Sakramentskapelle
08:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
09:00 Uhr
Hl. Messe in der Marienkapelle
10:00 Uhr
Kapitelsamt am Vierungsaltar mit Dommusik: Mädchenchor am Kölner Dom
12:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
17:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
18:00 Uhr
Chorvesper
19:00 Uhr
Hl. Messe am Vierungsaltar
Hohe Domkirche zu Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk
Kreuzweg im Dom

Während der Fastenzeit laden wir jeden Freitagabend um 18:00 Uhr zur Kreuzwegandacht im Hohen Dom ein. Singend und betend begeben wir uns auf den Leidensweg des Herrn unter Einbeziehung aller 14 Kreuzwegstationen im Langhaus des Domes. Am Gerokreuz beschließen wir unseren Kreuzweg und leiten über zur anschließenden Abendmesse in der Sakramentskapelle.

18:00 Uhr
28.02.2020
18:00 Uhr
06.03.2020
18:00 Uhr
13.03.2020
18:00 Uhr
20.03.2020
18:00 Uhr
27.03.2020
18:00 Uhr
03.04.2020
DIE NACHT DER RAUM DIE STILLE
Langenachtderkirchen
Lange Nacht der Kirchen 2020

Im Jahr 2020 findet die Lange Nacht am 13. März statt.

In dieser Nacht werden die Gebäude zu Orten der Begegnung:

    mit den Räumen,
    mit den Kunstwerken,
    mit sich selbst
    und vielleicht mit Gott.

Diese Nacht lädt dazu ein, die geöffneten Türen nach Herzenslust zu nutzen und die Atmosphäre großartiger Räume voller Geschichte und Leben, voller Mystik und Originalität, voller Gottessuche und Antworten zu erleben.
Die Lange Nacht der offenen Kirchen findet in der Fastenzeit statt, einer Zeit der Besinnung und der Vorbereitung auf Ostern – das Fest des Todes und der Auferstehung Jesu.
So verbinden die beteiligten Kirchen mit der Einladung die Hoffnung, in dieser Nacht gemeinsam mit vielen anderen Menschen innerlich und äußerlich »unterwegs zu sein« und in ökumenischer Verbundenheit, die Spurensuche im Glauben zu gestalten.
Lassen Sie sich an den verschiedenen Orten und in den Begegnungen anregen, begeistern, irritieren, nachdenklich stimmen und erleben Sie die Kirchen mit ihren unterschiedlichen Impulsen.

Weitere Information

 

Männerwallfahrt und Schweigegang

Samstag 28. März 2020

"Komm heraus" Johannes 11,43

Der Schweigegang der Männer im Katholischen Stadtdekanat Köln findet traditionell am Samstag vor dem fünften Fastensonntag statt.In diesem Jahr ziehen am 28. März Männer und Jugendliche schweigend und betend durch die Straßen Kölns zum Abschlussgottesdienst in den Dom. Zuvor haben sie sich von ihren Stationskirchen kommend am Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes in Kalk versammelt.

Einladung zum diesjährigen Schweigegang

Stadtmännerseelsorger Pfarrer Bernd-Michael Fasel

Fürbitten

Wir laden Sie herzlich ein, hier Ihre persönlichen Anliegen, Wünsche, Worte, Gebete und Fürbitten zu formulieren.

Wir feiern einen Gottesdienst, in dem wir die Fürbitten einschließen, die in der vergangenen Woche in das virtuelle Fürbittbuch des Domes eingetragen wurden.
Der Eintrag erfolgt anomym und kann von uns nicht zum Sender zurückverfolgt werden.