Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk

Der Apostel kam als Sohn eines Pharisäers in Tharsus zur Welt. Er wurde Saulus genannt.
Saulus erlernte das Handwerk seines vermögenden Vaters, das Zeltteppichweben. Er war ein hochgebildeter Mann und ein fanatischer Verfolger der Christen. Saulus nahm auch an der Steinigung des hl. Stephanus teil. Auf dem Weg nach Damaskus, wo er weitere Christenverfolgungen organisieren wollte, erschien ihm der gekreuzigte Jesus. Saulus stürzte blind zu Boden. Er wurde nach Damaskus geführt, wo ihn Ananias, ein Jünger Jesu wieder sehend machte und ihn taufte. So wurde Saulus zu Paulus. Der Bekehrte war fortan eine der wichtigsten Stützen des jungen Christentums und unternahm zahlreiche Missionsreisen. Im Jahr 67 wurde Paulus auf Befehl des römischen Kaisers Nero enthauptet.

Paulus wird meist mit einem Buch und einem Schwert dargestellt.
Fest: 29. Juni