Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Matz und Schenk

Das um 1500/10 geschaffene Kreuzigungsretabel in der Maternuskapelle ist der einzige mittelalterliche Altaraufsatz, der auch ursprünglich für den Kölner Dom geschaffen wurde. Ursprünglich zierte er wahrscheinlich den Kilians- und Kreuzaltar im nördlichen Querhaus des Domes. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Stiftung des Rektors der Kölner Universität Valentin Engelhardt und seines Bekannten Jacob Schlegel. Das Programm des Altares enthält zahlreiche Hinweise auf die Namenspatrone der Stifter und auf Heilige, die in ihrer fränkischen Heimat verehrt wurden.
Matthias Deml, Kunsthistoriker